Vom Arbeitsleben - vita und PROJEKTE Rainer Just

1953 in Berlin geboren

bis 1971 Besuch allgemeinbildender Schulen in Berlin
bis 1974 Ausbildung und Abschluß an einer Fachschule für Grafik-Design in Berlin.Ende 1974

Beginn einer Arbeit als Grafiker in dem Modellversuch des Berliner Kirchenkreises Reinickendorf
der Evangelischen Kirche in Berlin Brandenburg (Berlin West)
Titel: Beratungsstelle für Werbung in Kirchengemeinden und Werkstatt für Gestaltung.
dort bis Anfang 1981 tätig

Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte:

Entwurf, Konzeptentwicklung, Ausbau der Werkstatt, Ausweitung der Arbeitsfelder,
praktische Umsetzung,.

Beispiele:
Beratung für teilnehmende Gruppen und Institutionen im Markt der Möglichkeiten"

auf dem 17. und 18. Deutschen Evangelischen Kirchentag.

Planung und Ausführung einer Gesamthallenkonzeption auf dem 38. Deutschen Katholikentag in Berlin.

Planung und Ausführung von Ausstellungen zur Selbstdarstellung u.a.
des Amt für Auslandsarbeit der EKD, Diakonieverein Bethel.

Beratung und Abwicklung von Auftragsproduktionen für Gemeinden in Berlin und der Bundesrepublik,
für Veranstaltungen der Erwachsenenarbeit, Gemeindepublizistik.
intensive Arbeit mit dem Medium Plakat (ca. 25 Plakate entstehen in 6 Jahren)

 

1975 mit einer lnitiativgruppe
Teilnahme an der V. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Nairobi Kenia.
Aus Vorstellungen zum Thema Ökumenische Didaktik wird ein Arbeitsansatz:

Multimediales Projekt. Erziehung und Bildung im ökumenischen Horizont,
das Mutimediale Projekt EME (Economics, Media, Education).

1977 Konzept und Ausführung der filmischen Dokumentation, eines der ersten großen Straßenfeste
(Anlaß: Kirchentag in Berlin Wedding) Der Film wurde zum Bestandteil der Gemeinwesenarbeit in BERNAUER 111.

1978 Entwicklung einer Konzeption zur Präsentation eines Flügelaltars des Künstlers NIL und einer Ausstellung, d
araus wird ein multimediales ökumenisches Passionsprojekt bin ich's.

1979 zum Jahr des Kindes Wandbemalung in BERNAUER 111,
zusammen mit NIL Gruppe Ratgeb, Thema: Kinder und Versöhnung (Jahr des Kindes)

Versuch der Rettung eines historischen Gebäudes im Gemeinwesenbereich BERNAUER 111.
D
araus entwickelt sich eine der frühen Hausbesetzungen in Berlin, Aktion Schrippenkirche,
(siehe auch: "Wohnsitz; Nirgendwo“ Ausstel­lung und Katalog, Künstlerhaus Bethanien, 1982). 
Erstellung einer filmischen Dokumentation über den Verlauf der Aktion um die Schrippenkirche
und das letztendliche Scheitern dieses Ret­tungsversuchs einer Bürgerinitiative.

Das Thema Schrippenkirche wird 1981 mit einer Theatergruppe (Stimme & Bewegung),
mit Vladimir und Cornelia Rodzianko), zum 100. Jubiläum der sozialdiakonischen Einrichtung
Verein Schrippenkirche e.V.
in einer Auftragsproduktion nochmals kritisch aufgearbeitet.

Auszeichnung für beispielhafte Plakatarbeit im Wettbewerb
die Botschaft als Plakat, das Plakat als Botschaft
des 'Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik' (gep).

1980 Erstellung eines Konzepts der Öffentlichkeitsarbeit für die Berliner Sektion der ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft EDCS' (Signetentwicklung, Entwurf von Plakaten und Broschüren)

Panung und Herstellung eines Readers für die Erwachsenenarbeit Titel: 
Rekonstruktion Projekt BERNAUER 111

(erste Zusammenfassung der bisherigen Arbeit zwecks Einbindung in ein Gesamtkonzept kommunikationspolitischer Maßnahmen zum Gemeindeaufbau).

Anfang 1981 Ausscheiden aus der Beratungsstelle für Werbung in Kirchengemeinden und Werkstatt für Gestaltung. Gemeinsam mit Manfred Fischer (Pfarrer der Evangelischen Versöhnungsgemeinde/BERNAUER111)
Entwicklung eines Konzepts zum Aufbau einer Stelle für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Wedding.

Seil 1978 wird in diesem Kirchenkreis grundsätzlich überlegt, wie sich Gemeinden auf die Herausforderungen einer kleiner werdenden Kirche
in einer immer stärker bedrohten Umwelt einstellen können.
Im Januar 1981 berichtet nach einjähriger Vorarbeit 'die Arbeitsgruppe zu Fragen der kirchlichen Entwicklung und der gemeindlichen Arbeit im Kirchenkreis Wedding in den 80iger Jahren`.

Dieser Anstoß wird aufgenommen und im März 1981 nehme ich die Arbeit in der neu geschaffenen Stelle für Öffentlichkeitsarbeit:
NEUE FORM BERNAUER 111 der Evangelischen Versöhnungsgemeinde auf.
In einem Faltblatt stellt sich diese Stelle später wie folgt dar:
NEUE FORM ist angebunden an ein Gemeinwesen, BERNAUER 111
NEUE FORM nutzt MULiTIMEDIALE Möglichkeiten, diesen Prozeß in Gang zubringen
NEUE FORM wird KOMMUNIKATION anregen, gestalten und die Umgebung (Environment)
in diesen Prozeß dialogisch einbeziehen
NEUE FORM überschreitet Grenzen, macht Mut zur Wahrnehmung des Fremden, ermutigt zur Toleranz
gegenüber dem Neuen, sieht als wesentliche Elemente von Kommunikation:
Partizipatfion, Achtung von kultureller Authentizität, Klarheit in Bezug auf Inhalt und Ziel,
glaubwürdigen Dialog, Lernen in Gemeinschaft.

Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde:

Gestaltung von gottesdienstlichen und anderen Gemeindeveranstaltungen
Gestaltung der Räume, Gestaltung der Werbeflächen, Gemeindebriefgestaltung 
in der gruppenmäßigen Gemeindebildung:

Erstellung von Arbeitsmaterial für Erwachsenengruppen, Erstellung von Arbeitsmaterial für Konfirmanden,
Beratung und Zurüstung des Gemeindekirchenrates in der Schwerpunktarbeit im Kirchenkreis:

Erarbeitung von Vorschlägen für ein Öffentlichkeitskonzept des Kirchenkreises
Erarbeitung und Ausführung von jährlich einem Projekt in diesem Rahmen,
Beratung und Zurüstung des Kirchenkreises auf der Basis der Erfahrungen in der Versöhnungsgemeinde
Beratung und Zurüstung von Entscheidungsträgern und Mitarbeitern in den Kirchengemeinden und im Kirchenkreis.
Infrastrukturarbeiten, Vertretung des Kirchenkreises im gep, Beobachtung der Entwicklung im Bereich PR und Kultur,
Kontakte zu anderen Stellen und Arbeitsgruppen im Aufgabenbereich

1981/82 berufsbegleitend Teilnahme an einer professionellen Public Relations­ Ausbildung im gep (gemeinschaftswerk
evangelischer Publisistik), Grund  und Aufbaukurs Öffentlichkeitsarbeit

Entwicklung eines Gemeindebriefkonzepts BERNAUER 111, veröffentlicht in der "Gemeindebrief  
eine Gestaltungshilfem Nr. 5/81 des gep.

Erstellung einer Dokumentation Offentlichkeftsarbeit einmal anders und Werkstatt/Modelle 1  Jahreslosung.

Teilnahme an Workshops in der Theatertechnik Stimme & Bewegung bei Viadimir und Cornelia Rodzianko,
danach intensive Zusammenarbeit mit den beiden und ihrer Gruppe in mehreren Projekten.
Gemeinsame Erarbeitung und Ausführung einer Auftragsproduktion
zum 100. Jubiläum der sozialdiakonischen Einrichtung Verein Schrippenkirche e.V.


1982 Veröffentlichung des Buches das Glück braucht ein zu Hause, auf dem Höhepunkte der wohnungspolitischen
Auseinandersetzungen in West Berlin, in Zusammenarbeit mit Stadtteilinitiativen und der Berliner Mietergemeinschaft.

Das Buch erscheint als Bestandteil der Gemeinwesenarbeit in BERNAUER 111.

Konkretisierung des Modells Gemeindekirche durch eine Konzeption des KU (Konfirmansenunterrichts)
und das Konzept des Gottesdienstes als Dienstbesprechung der Gemeinde.

Herstellung eines Plakates zur Friedenswoche.

Mitarbeit bei der Erstellung des Buches Handbuch der Gemeindebrief, des gep.

Konzeption, Planung, Realisation, Pressebegleitung und Dokumentation
einer Bauvisitation im Kirchenkreis. Ziel Reduzierung der Bausubstanz: jetzt ist Zeit zu handeln.

1983 Umsetzung der Aussagen der Bauvisitation in ein Veranstaltungskonzept
und Ausrichtung der Kreissynode zum Thema, sowie Pressearbeit.

Entwicklung, Produktion und Vertrieb einer 12teiligen Plakatserie zum Lutherjahr
in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen und Katholischen Bildungswerk Berlin.

Erstellung eines Prospekts zur Darstellung des Arbeitsfeldes, der Arbeitskonzeption
und des Mitarbeiterteams BERNAUER 111 Wir sind Kirche.

Konzeption und Realisierung des Konfirmandenkonzept BERNAUER 111.

Für den erstmals in dieser Form auf dem Hauptplatz des Stadtteils (Leopoldplatz)
von der Evangelischen Kirche, Bürgerinitiativen und bezirklichen Einrichtungen
abgehaltenen Weihnachtsmarkt, Koordination des Konzepts und der Pressearbeit,
Gestaltung der Werbemittel.

1984 in Zusammenarbeit mit der Weddinger Geschichtswerkstatt,
Konzept, Gestaltung und Produktion eines Buches zur Stadtteilgeschichte vor Ort,
Das Buch knüpft konzeptionell an das Glück braucht ein Zuhause (1982) an.

Präsentation der Ausstellung Gebt Kindern Zukunft in der B111 
(entstanden aus einem Malwettbewerb des Deutschen Kinderschutzbundes
und der privaten Initative für die Familie)

Erstellung einer 35 min. TB Dokumentation
zur Vl. Vollversammlung des Oekumenischen Rates der Kirchen in Vancouver Kanada 1983  
Erlebnisbericht eines Besuchers, ergänzt durch einen Textreader.

Gründungsmitglied der, aus dem am 1. Forum Kommunikationskultur,
im November 1983 in Berlin sich konstituierenden Regionalgruppe Berlin,
der Gesellschaft für Mediepädagogik und Kommunikationskultur (GMK).

Vertiefende Äußerungen zu Fragen der neuen Technologien und Kommunikationskultur
in den unregelmäßig erscheinenden Rundbriefen Medien & Informationen 

Erste experimentelle Gestaltungsarbeiten an einer Großwerbefläche im Kirchsaal der Versöhnungsgemeinde.

Während der Mitarbeit im Beirat des Berliner Sonntagsblattes (seit 1983),
wird eine PR Aktion des Kirchenkreises Wedding kreiert:
Eine Ausgabe des Berliner Sonntagsblattes mit 4 seitiger Wedding Beilage
wird in alle evangelischen Haushalte des Kirchenkreises verteilt (ca 53 000 Expl.)

Die für Berlin erstmalige Aktion wird konzeptionell und redaktionell vorbereitet und begleitet.

Seit November 1984 gesamtredaktionelle Betreuung der Informationsschrift
des Verbandes Kirchlicher Mitarbeiter Deutschlands (Vkm D) Vkm-Info.

1985 Im Januar wurde nach langjährigen geheimen Vorbereitungen der DDR, gemäß den Vorgaben
des gleich lautenden Maßnahmenplans des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)
zur Durchführung von baulichen Aufgaben für die Erhöhung von Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit
an der Staatsgrenze zu Berlin-West” in dem die Versöhnungskirche als Punkt 07 von 12 aufgezählten
Maßnahmen an­geführt war und zur Schaffung eines freien Schussfeldes,
die Versöhnungskirche 
in zwei Schritten gesprengt (22. Kirchenschiff +28.Turm, Januar 1985) gesprengt

Vortrag in der Genezarethgemeinde Neukölln: Probleme mit den neuen Medien?
In unserer verkabelten Weit auf der Suche nach glaubwürdiger Kommunikation.

Beginn einer zweieinhalbährigen berufsbegleitenden Fortbildung
Sozialkulturelle Animation und Beratung an der Akademie Remscheid.

Beginn einer Supervision mit Lehrsupervisionscharakter, begleitend zur Ausbil­dung in Remscheid
bei Heinrich Fallner (Lehrsupervisor/ Referent für Fort  und Weiterbildung in Bethel)

Werde berufenes Mitglied im Ausschuß für Öffentlichkeit und Information des Vkm D

Großplakatwand die Zukunft der Arbeit in BERNAUER 111.

Mit Manfred Fischer Zusammenfassung und Ausblick über 10 Jahre Arbeit in zwei Büchern:
Workshop zur Vorbereitung des Festwochenendes DIll in BERNAUER 111.

Die Kommunikation und der Beginn des elektronischen Zeitalters 
zusammen mit NIL Ausländer (Bilder) und M. Schwabe (Musik).

Gestaltung des Schwerpunktes der Kreissynode Wedding in BERNAUER 111 (23.11. 1985),
Öffentlichkeitsarbeit in der Kirche.
Mit Beschluß zur Öffentlichkeitsarbeit (vgl. Buch DI S. 172) DOKUMENTATI0N NEUE FORM BERNAUER111

Unbefristete Installierung der Planstelle NEUE FORM durch den Kreiskirchenrat.

Gestaltung der Jahreslosung für das gep

1986 Einrichtung des Arbeitskreises Kommunikation (AKK) im Kirchenkreis Wedding

Referate auf einem Mitarbeiterschulungsseminar des Vkm Nordelbien in Hamburg,
Hauptbeitrag: Probleme mit den neuen Medien?-In unserer verkabelten Welt
- auf der Suche nah glaubwürdiger Kommunikationskukur,
christliche Positionen zur Informatisierung unserer Lebensbereiche"

Gestaltung und Redaktion der dritten 4 seitigen Wedding Beilage im Berliner Sonntagsblatt
zu Pfingsten/GKR Wahl und Kommunikation.

In Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Besucherdienst Produktion
eines Ge(h)Hör Spiels, "zwischen Schrippenkirche und Galgenplatz"

Weitere Vorarbeiten für Festwochenende DIII in BERNAUER 111
als Antwort (der Kirche) auf die Herausforderungen auf dem Gebiet der Kommunikation (vgl. DI+DII).
Das Ergebnis: Mit dem Wort "Trinitatis" (Dreifaltigkeit) können nur noch Wenige etwas anfangen.
Ein Fest kann zu neuem Verständnis helfen, wenn sich Gemeinde herauswagt aus vorgestanzten Formen.

Endlich ein Mauersprung, so hieß ein dreitägiger Gottesdienst der Evangelischen Versöhnungsgemeinde
zu Trinitatis 1986. Die Gemeinde nahm Abschied von ihrem Kirchengebäude: Der Versöhnungskirche
Hinter der Mauer gelegen, war es ein Jahr zuvor gesprengt worden.
Mauersprung 'war zugleich die Einladung, eigene Grenzen zu überspringen'. Imhalte der drei Tage:

Das Fest beginnt Freitag
Sch
öpfer   Eröffnung und Anrufung
Wir gehen zu Eröffnung mit Walkman und Lautsprecher durch die Gemeinde ein großes Sanierungsgebiet.
Kaum ein Stein ist hierauf dem anderen geblieben.
Das 'Ge(h) Hör Spiel‘ ruft Geschichte in Erinnerung:
Hinrichtung auf dem Gaigenplatz, Hoffest in der Mietskaserne, Arbeiterprotest vor dem Werkstor,
Mauerbau.

Vor dem Gemeindehaus in der Bernauer Straße die große 'Anrutung':
Ein Chor singt, ein Orchester spielt: Die Bedrohung, 
Eine Frau tanzt vor der Mauer und bricht zusammen.
Große Ballons, bemalt mit persönlichen und gesellschaftlichen Illusionen, werden auf dem Dach aufgeblasen,
bis sie zerplatzen. Wo aber sind Zeichen der Hoffnung?
Mit der Rede vom Schöpfer protestieren die Gläubigen gegen den Wahn. 
Wir alle können und dürfen etwas tuen.

Sonnabend
Jesus   Verkündigung und Bekenntnis 
Wir begegnen Jesus im Alltag, wo es um Essen und Trinken, Zuneigung und Kleidung, Gesundheit und Freiheit geht.
Am zweiten Tag öffnet sich das Gemeindehaus als 'Kaufhaus'.
Über vollen Einkaufswagen hängt statt eines Preisschildes die Frage: Was würde Jesus dazu sagen?
Zu der Anfrage wird jeweils die Alternative geboten,
kostenlose Proben an den Ständen: Gesunde Ernährung, Mode aus Wohlstandsmüll,
seriöse Schuldenberatung, alkoholfreie Getränke; Umtausch von Kriegsspielzeug, ein Rundfunkmuseum.
Auf der Spur Jesu entdecken die Gläubigen: wir können etwas tun!

Sonntag TRINITATIS
Gemeinschaft der Heiligen   Abendmahl und Sendung 
Sonntagmorgen, dritter Tag. Die Gemeinde zieht in einer Prozession zum Friedhof,
dort wird das Abendmahl gefeiert. An der Stätte der Toten bittet die Gemeinde um den Geist des Lebens.

Die Veranstaltung findet ein gutes Echo in Presse und Rundfunk,
unter anderem: Titel und Beitrag in Kunst und Kirche 3/86 Symbolhandlungen,
Bericht im RIAS und im Spiegel Nr. 30 Seite 53 55 erscheint ein
Artikel,
in dem über die Arbeit von NEUE FORM BERNAUER 111 berichtet wird.

Aufnahme einer Produktionsreihe POSTKARTEN   NEUE FORM BERNAUER 111

Beratung der Schüler  und Lehrer der Diakonenschule Bethel,
zu Fragen der Kommunikationskultur.

Erstellung eines Prospektes Kunst+Kirche
mit Bild Mauersprung (NIL Auslän­der) und Mauerrede (M.Fischer)

Einstellung einer Mitarbeiterin (Germanistin, Theaterwissenschaften) für das Projekt B 750
Entwicklung der Konzeption für die Ausstellung, Zukunftswerkstatt Gemeinde  
Wege und Irrwege der Evangelischen Kirche im Wedding seit 1835,
am Beispiel einer Familie (Arbeitstitel), Beitrag der Evangelischen Kirche zur 750 Jahrfeier Berlins.

Präsentation der Wanderausstellung das Paradies im Angebot  gep


1987 Visitation der Arbeitsstelle NEUE FORM durch Bischof und Kirchenleitung

Organisation eines Treffens der ehemaligen Bewohner des Mayer's Hof in BERNAUER 111,
im Rahmen von B750 und zur Vorbereitung der Ausstellung zu B750.

Titelfindung für die Ausstellung zu B750: R(T)oter Wedding

Als Abschluß der berufsbegleitenden Ausbildung in Remscheid
und als Vorbereitung einer Ausstellung für E88 (Berlin Kufturhauptstadt Europes),
Entwicklung eines Konzepts: Das Walkman Projekt   Ganz OHR eine HÖ(he)R Entwicklung.
Planung und Abwicklung des in den Projektrahmen gehörenden 'Workshop l',
auf der  KU-Reise n der Kirchengemeinde Sievershausen.

Vorbereitung eines Symposiums zur Begleitung der Ausstellung "R(T)oter Wedding"
in Zusammenarbeit mit dem Bez. Amt Wedding und der BFSS.
Zukunftsprobleme der sozialen Entwicklung in städtischen Regionen
vom 21
.23.5. im Heimatmuseum Wedding)

Im Zusammenhang mit der entstehenden dezentralen Kulturarbeit im Bezirk,
Begin einer intensiven Zusammenarbeit mit der Musikschule Wedding.

Umsetzung der Arbeitsergebnisse des 'Workshop l' des Walkman Projekts in einer Ausstellung.

Präsentation der von der kommunalen Galerie Erlangen erstellten Fotoausstelfung
Riese Proletariat und große Maschinerie in BERNAUER 111
als Teil des offiziellen Programms zu B 750. Mit umfangreichem eigenem Begleitprogramm

Präsentation der Ausstellung R(T)oter Wedding in der alten Nazarethkircheauf dem Leopoldplatz,
mit Katalog und umfangreichem Begleitprogramm,
als Beitrag der Evangelischen Kirche in Berlin Brandenburg und des Kirchenkreises Wedding
zu B750. Eröffnung mit einem 'Kirchengeschichtsfest', (17. - 31.10.).

Abschluß der berufsbegleitenden Ausbildung in Remscheid, Diplom für SozialKulturelle Animation und Beratung,
Präsentation der Ausstellung 'Workshop l' in der Akademie Remscheid.

1988 weiterführende Recherchen und Erarbeitung der Konzeption einer Ausstellung zur Rundfunkgeschichte
und Hörspielentwicklung, als Möglichkeiten für eine KULTUR des Hörens,
(aufbauend auf dem Konzept das
'Walkmanprojekt Titel: GANZ OHR eine HÖ(he)R ENTWICKLUNG


Zusammenstellung eines Readers Rekonstruktion (D0) Grundlagentexte zur Gemeindekirche im Wedding.
Er enthält die überarbeitete Fassung aller Thesenpapiere der letzten 8 Jahre
und gibt den Stand der internen Diskussion wieder.
Er wird zum Ausgangsmaterial für die eigene weitere Arbeit im KK.

Erarbeitung des Konzept (K'90) (l. Fassung)
als Grundlage der Arbeit in den 90er Jahren.
Wovon gehen wir aus?

1. Die MitarbeiterInnen arbeiten für den 'Gemeindeaufbau'

(Dienstanweisung). Das Leitbild 'Gemeindekirche' geht aber nicht auf in der Ortsgemeinde (Parochie);
sie hat einen ökumenischen Horizont und wird in Bewegung gehalten von Projekten.

2. 'Gemeindearbeit' (Arbeit in der Gemeindekirche) wird von Christen wahrgenommen.

Aber Christen sind nicht dazu da, diese Arbeit aufrecht zu erhalten,
sondern die Gemeinde ist dazu da,
Christen ihre Bewährung in der Welt zu ermöglichen.
Die neuen und traditionellen Arbeitsformen der Gemeinde müssen daraufhin befragt werden.

3. Die traditionellen Familienstrukturen und Arbeitsverhältnisse brechen zusammen wandeln sich.
Deshalb ändert sich auch die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Alten.
Es ist fraglich, ob die bisherige Arbeit
mit diesen Zielgruppen das genügend berücksichtigt hat.
Daraus ergeben sich Fragen auch an unsere eigene Identität.

4. Seid Jahren werden bei uns Stellen abgebaut (Gemeindeglieder Schwund).
Dadurch, daß wir die Arbeit 'rationalisiert' haben und sich unserer Mitarbeiterinnen überdurchschnittlich engagieren,
konnte dieser Verlust ausgeglichen werden.
Wenn nun eine weitere Mitarbeiterln ausscheidet, werden wir die traditionelle Aufteilung der Arbeit nach Kindern, Jugendlichen,
Erwachsenen und Alten
auch aus äußerlichen Gründen nicht mehr aufrecht erhalten können.

5. Wir sind auf Zusammenarbeit mit anderen/Nachbargemeinden/ Gruppen angewiesen
(Kirchenkreis als Netz von Gemeinden). Der Versuch, mit unseren Nachbargemeinden zusammenzuarbeiten,
ist aber nicht ein erster Schritt zur Zusammenlegung, auch nicht ein letzter Versuch, 'flächendeckende Versorgung' doch noch zu
gewährleisten.
Durch Zusammenarbeit soll eine neue Qualität in der Arbeit erreicht werden.

Was bleibt, was ändert sich?

6. Der' Gottesdienst' am Sonntag in BERNAUER 11, ist die Mitte unserer Arbeit.

Er ist 'Dienstbesprechung der Gemeincie' (vgl.2), ihr Festtag, ihr Sammel  und Integrationspunkt, Kunstwerk.
Deshalb bedarf es aber auch besonderer Sorgfalt und besonderem Einfallsrelchtum aller Mitarbeiterinnen,
um den Sonntag zu gestalten.
Die verschiedenen Gottesdienstkonzepte sollen nicht gegeneinander
ausgespielt werden, sondern sich ergänzen.

Der Gottesdienst wird länger als eine Stunde dauern und unterschiedliche Kommunikationstormen aufnehmen.
Der Sonntag wird für die Gemeinde zu dem 'jour fix', an dem vieles evtl. gleichzeitig gemacht werden kann
(z.B. Musik im Saal, Bescheinigungen im Büro, letzte Vorbereitungen für einen Beitrag der Jugend im 3. Stock,
Brunch Vorbereitung in der Küche).
Auch die GKR Sitzung könnte auf den Sonntag verlegt werden.
Der Sonntagsgottesdienst wird ergänzt durch die 'Amtshandlungsgotteschenste'.

7. Als zweite regelmäßige Kommunikationsform, die Kontinuität wahrt,
ist der 'Gemeindebrief' auszubauen. Er wird als zielgruppendifferenziertes Angebot im media-mix
verstanden.
NEUE FORM hat Versuche mit Heften, dem Sonntagsblatt, Briefen, Karten undb Toncassetten
gemacht. Dies soll ausgewertet und weiter intensiviert werden
(Einladung, Sonntagsblatt Leserinnen, 'Lehrbrief' für ehemalige KonfirmandInnen,
'Lehrbrief für 'MitstreiterInnen').

8. Neben diesen regelmäßigen Angeboten (6 u. 7) wird die Arbeit auf Projekte umgestellt:
d. h. es wird neu versucht konzeptionell anzusetzen
('Nische' finden, in der wir mit unseren Möglichkeiten Akzente setzen können),
die Arbeit wird interdisziplinäraufgenommen" die Arbeit setzt Zielgruppen übergreifend an
(Essteht nicht von Anfang an fest, daß 'mit Jugendlichen' gearbeitet wird) und ist zeitlich begrenzt
(Sie hat eine Planungsphase, einen Anfang, ein Ende und eine Auswertungsphase).

Konsequenzen für die Arbeitsfelder (an Beispielen).
9. Die 'Jugend"-Kirche 'wird auf Projektarbeit umgestellt.
Hauptprojekt ist der KU, als Training für die Gemeindekirche'.
,Dazu kommen zunächst noch der Konfertreff, die projektorientierte Arbeit mit den Teamern
('Junge Gemeinde'),
sowie der Jugendbrief' (vgl. 7)
und der Gottesdienst (Einführung der Teamer) (vgl. 6).
Alles andere wird jeweils neu überlegt.

10. Die 'Erwachsenen Arbeit 'ist in den Gottesdienst zu integrieren oder auf ihn bezogen (vgl. 6).
Der Gesprächskreis gilt als die kontinuierliche Gruppe der 'Mitstreiterinnen'.
Der 'Gemeindebrief erhält neue Bedeutung auch als 'Lehrbrief (vgl. 7).
Die Projektarbeit wendet sich besonders an diese Zielgruppe (z.B. Eltern, Amtshandlungen).
Die 'Altenarbeit' gilt als eine Form der Erwachsenenarbeit.

11. Die 'Altenarbeit 'muss sich neu orientieren (vgl.3 5).
Eine Arbeitsgruppe (Gemeindebeirat) könnte die Initiative übernehmen.
Sie braucht aber Hilfe
und Beratung von MitarbeiterInnen.
Gute Erfahrungen wurden auch mit Honorarkräften gemacht und mit Fahrten,
gemeinsam mit anderen Gemeinden.

12. Die Kirchenmusik muß mit einfachen Mitteln neue Wege finden.
Sie bewährt sich im Gottesdienst (vgl. 6) und versucht, neue Zieigruppen zu gewinnen.
Sie hat Verbindung zu anderen Projekten der Gemeinde.

13. Diakonie und Mission sind keine eigenen Arbeitsbereiche,
sondern Dimensionen jeder Arbeit (Gottesdienst, Gemeindebriet, Projekte).

Kräfte
14. Der Gemeindekirchenrat ist auch mit weniger Mitgliedern arbeitsfähig.
Kandidaten für die Wahl sollten nicht einfach nur 'Überredete' sein (vgl. 6, 7, 10).

15. Der Gemeindebeirat wird wichtiger (vgl. 11).

16. Die haupt  und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen haben für uns eine Schlüsselstellung für den Aufbau der 'Gemeindekirche'.
Es muss dem brain – drain 'von der Kirche weg und vom Wedding weg begegnet werden.
Geeignete und eingearbeitete MitarbeiterInnen sind unser größter Schatz.

Sie sind weit wichtiger als 'kirchliche' Gebäude.
(Dies gilt allerdings auch umgekehrt, für falsch eingesetzte Mitarbeiter/Innen.)

Zusammenfassung 
17. Wir erleben im Berliner Bezirk Wedding den Zusammenbruch traditioneller Familenstrukturen
und Arbeksverhältnisse. Die stürmischen Veränderungen in Deutschland und Ost Europa
verändern auch unsere Lage.
Berlin wird eine 4 Millionen Stadt mit einem Umland, in dem weitere 3-4 Millionen Menschen leben.
BERNAUER 111 liegt nicht mehr am Rand, sondern im Zentrum dieser Metropole. Das Vordringen der eIektronischen
Kommunikation in alle Bereiche unseres Lebens bedroht menschliche Erfahrung und Lebendigkeit.
Angesichts dessen können wir uns als Gemeinde/Kirche nicht auf die 'Pflege unseres Gärtchens' zurückziehen.
Wir geben die traditionelle Teilung in Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Aften und den darin enthaltenen Betreungsansatz,
sowie die Illusion flächendeckender Versorgung auf.

Wir suchen NEUE FORMen gemeinsam mit Menschen, die in Krisen nach glaubwürdigen Alternativen fragen.
In Projekten und Kursen arbeiten wir gern mit anderen in 'Netzwerken' zusammen.

In einer säkularen Gesellschaft und einer multikulturellen Stadt
erheben wir keinen Monopolanspruch.
Wir orientieren uns europäisch und international.

Wir verstehen uns als eine christliche Gemeinde.
Auf den Spuren der jüdischen Tradition, wollen wir das Gespräch mit der 'Schrift'
und der Geschichte aufnehmen.

Hören und tun sind die Pole unseres Lernens. Wir konzentrieren unsere Kräfte
und öffnen unser Haus.
So bietet BERNAUER 111 für unterschiedliche Funktionen, Zielgruppen
und Einzugsbereiche Raum:
Treff Im Kliez, Kultur In der Stad%, Tagung In der City.

Als Beitrag zu E88 Berlin Kulturstadt Europas Präsentation der Ausstellung GANZ OHR eine HÖ(he)R Entwicklung
in BERNAUER 111 mit umfangreichem Begleitprogramm gutem Echo in der Presse und den Rundfunkanstalten.

Mitwirken an der Erarbeitung einer Konzeption für den kirchlichen Besucherdienst in Berlin

Mitarbeit und Gestaltung des GKR Handbuch's "Hilfe ich bin gewählt"
in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk.

1989 Projektgrundlegung Kirche in der Stadt des 21. Jahrhunderts mit M. Fischer und Th. D. Lehmann.
Untersuchung ausgewählter kirchlicher Reformvorhaben und basisgemeindlicher Erfahrungen der letzten 30 Jahre 
auf Erfahrungen für die Zukunft (Intensivinterviews).
Veröffentlichung in Buchform und ggf. Präsentation des Arbeitsergebnisses
in einer Ausstellung sowie die Vemetzung kirchlicher Projekte und Initiativen im Häusernetz im Häusermeer

Produktion des Buches 'das Gasthaus zum geduldigen Lamm  Plaudereien mit FW. Kittlaus'.
Aus der Geschichte der Versöhnungsgemeinde von 1920 bis 1928.

Start des Projekts Büro 2002 zusammen mit Manfred Fischer und Jörg Schnitzer

4. Beilage des Kirchenkreises (vierseitig) im Berliner Sonntagsblatt erscheint

Planung: LEHRHAUS BERNAUER 111 als
Thematisches Zentrum auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Berlin,
zusammen mit dem Bund der religösen Sozialisten Deutschlands

Beginn umfangreicher Umbauten in BERNAUER 111
erste Versuche mit einem Laden/Bistro im Erdgeschoß von BERNAUER 111

Grundlegung des Projekts Ökologie in der City 'ökologischer Umbau BERNAUER 111, mit Jens Oliva.
1. Studie für den Umbau des EG, Umnutzung des 3.OG, Gartenbereich und Saal,
Konzeption von Wintergärten,
Fassaden  und Dachbegrünung. 
Das gesamte Konzept fließt in eine Ausstellung gleichen Titels ein.

Ausstellung (Dokumentation) über 'DIll endlich ein Mauersprung' im Thematischen Zentrum (DEKT)

Während des DEKT (7. 11.6.'89) Gesamtnutzung des Hauses (B111) als Kommunikationsort
nach K'90. LEHRHAUS BERNAUER 111 - 'Reich Gottes und Sozialismus',

Präsentation der Ausstellung DIll und Selbstdarstellung der Arbeit des Hauses mit multimedialen
Elementen im EG, zeitweise 1500 Besucher
NEUE FORM Gottesdienst beim Feierabendmahl

2. Präsentation der Ausstellung R(T)oter Wedding in der Dankeskirche (während DEKT)

Meine Berufung in den Ausschuß für Gemeinde und Öffentlichkeitsarbeit der Gossener Mission

Präsentation der Ausstellung Meisterfotos aus dem Berlin der 50er Jahre  'Zirkus, Eisrevue, Theater‘,
von Gerdt Marian Siewert im Rahmen des 2. Weddinger Kulturbogen (Thema: Alltags(t)räume

9. November 1989
Öffnung der Mauer in Berlin und Zusammenbruch der DDR

 

1990 Einrichtung eines Gemeinschaftsbüros mit der Nachbargemeinde Frieden/Himmelfahrt
und Umsetzung des Konzept 90 für BERNAUER111

Neue Zielgruppen, Einzugsbereiche (durch Öffnung der Grenzen)

  • Treff im Kiez
  • Kulturort im Wedding
  • Tagungsstätte in der City
  • Modellhaus für Stadtökologie

Erdgeschoss des Hauses wird der Hauptraum für die Gemeindearbeit,
ein Bistro mit geistlichem Charakter, Bildung einer neuen Kindergruppe

Büro - Bistro - Kinderraum

Überarbeitung des bestehenden KU-Konzepts, Anpassung an politisch veränderte Situation
und neue Möglichkeiten

  1. Werkstattgespräche zum Projekts „Kirche in der Stadt des 21. Jahrhunderts“
    Titel: „Zukunftsmöglichkeiten einer parteilichen Kirchlichkeit in der Metropole.“

Ausstellung: „bewegliche Stahlplastiken zur menschliche“ Anatomie von NIL Ausländer

Entwicklung eines Konzepts die Berliner Mauer – Gedenkstätte Mahnmal und Museum 
Gemeinsam mit Dr. Peter Möbius Museum für Deutsche Geschichte DDR
und Dr. Helmut Trotnow vom Deutschen historischen Museum i.A.

Fernseh-Live-Sendung aus B111 TELEKIRCHE N3
Zu Gast die Berliner Bischöfe Kruse, Schönherr, Sterzinsky
Erste öffentliche Forderung zur Einrichtung einer Gedenkstätte Berliner Mauer

historisch: 13. Juni Öffnung der Straßenverbindung Bernauer/Ackerstraße
zugleich Auftakt für offiziellen Begin des Abrisses der innerstädtischen Mauer

Im Rahmen des dezentralen Kulturarbeit im Bezirk (Bernauer 111 Kulturort im Kiez)
Gemeinsames Musik-Schul-Fest mit der Musikschule Wedding
“drinnen und draußen – eine musikalische Besetzung der Bernauer Strasse“

Fortsetzung und Endfassung des Konzept 90 auf einer Mitarbeiterrüste in Betzendorf

Eröffnung des „Platanengartens“ in B111

Podium „Gedenkpark Berliner Mauer“
und am 13. August Pressekonferenz zur geplanten Gedenkstätte Berliner Mauer
in Zusammenarbeit mit dem DHM in B111

  1. Werkstattgespräch zum Projekts „Kirche in der Stadt des 21. Jahrhunderts“
    historisch: 19.09. „25 Jahre BERNAUER 111“

historisch: 3. Oktober Vollendung der Deutschen Einheit,
Ende der DDR - Abend der Besinnung zur Deutschen Einheit in B111

zusammen mit der Basisgemeinde Wulfshagener Hütten Ausstellung in B111
„An den Grenzen lernen – Spielzeug als Ware oder für wahre Bedürfnisse“
Eröffnung durch Bischof Martin Kruse, zugleich offizieller Start des Projekts
BÜRO-BISTRO-KINDERRAUM

Bürgerversammlung in B111 und Gründung der BI-Bernauer Straße
Motto „Rettet den Traum, die Bernauer Straße als Lebensraum“

Meine Berufung in die Kreissynode
und Wahl als Stellvertreter in den Kreiskirchenrat

Montage einer Großinformationsfläche (Plakatwand) zur Bernauer Straße
Von da an regelmäßige Bestückung und Veranstaltungshinweise

Podium Ringstrasse in B111
 

1991 1. März 10 Jahre NEUE FORM BERNAUER 111 Tagung der Versöhnungsgemeinde in Berlin-Marzahn
zu „Kirche in der Stadt des 21. Jahrhunderts“
Thema: Von der Bilanz zur gemeinsamen Aktion – „Häusernetz im Häusermeer“
Straßenfest in der Bernauer / BI Aktionstag „Autofreier Innenstadtring Lebens(t)raum Straße“
In Zusammenarbeit mit BI „Bernauer Straße“.

Ausstellung „Mauer-Bilder“
Fragmente der Berliner Mauer von Günter Ascherl, im Foyer

Am 13. August 1991, dem 30. Jahrestag des Mauerbaus Beschluss Berliner Senat

(Nr. 629/91) „Errichtung einer Erinnerungs- und Gedenkstätte an die Mauer und ihre Opfer“
Dazu gehörte die „Rekonstruktion der Tiefenstaffelung und die Erhaltung der noch vorhandenen Teile“
der Mauer. Leitendes Motiv wird die Rückbindung der historischen Ereignisse an den authentischen Ort.

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Deutsche Historische Museum,
lobte als Bauherrin einen architektonisch künstlerischen
Ideenwettbewerb
"Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße"
aus.

Der Entwurf der Architekten Claudia und Sven Kohlhoff geht aus dem kontroversen Wettbewerb
(ohne klare Sieger), als einer von drei zweiten Preisen, als Empfehlung zur Realisierung hervor.
Der Entwurf beschränkte sich auf einen Teilabschnitt von 70 Metern,
des insgesamt 278 Meter denkmalgeschützten Mauerstreifens, ergänzt um einen Aussichtsturm.

Andacht der Versöhnungskirchengemeinde für die Opfer der Mauer Bernauer / Ecke Gartenstraße.

BI „Bernauer Straße“ Podium Öffentlicher Personennahverkehr
im Gesundbrunnen – Planung, Ideeen, Vorschläge

1992 23.02. Lesung und Musik, Harald Budde liest aus seinem neuen Roman
Swenty oder: das Traumschiff Himmelsüße Sehnsucht“
Birgit Havenstein
spielt eigene Kompositionen auf der Querflöte „Landschaft mit Träumen“

24.12. „West goes east“ KU-Treffen der Versöhnungsgemeinden Wedding und Marzahn

01.-29.03. AUSSTELLUNG
Die Mauer an der Bernauer – Fotoexperimente an der Grenze von Marian Stefanowski
in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Polnischen Club der VHS Wedding

09.03. PODIUM Bus Linien am Gesundbrunnen

18.03. Bistro Lesung Gerda Gränzig aus den „Berliner Erzählungen“
„Fritz, Ursel, Horst und Ich“

20.-21.03 Kreissynode Wedding in Bernauer 111, Thema Ökologie

28.03. Musik in B111 , Musik russ. Komponisten Klaus Hildner (Trompete), Nigel Shore (Klavier)

04.-11.04. KU Reise Exodus (Sievershausen) und Passion (Gut Adolphshof)

14.04. Choralgrafisches Theater „die Entzweiung“

16.04., Saal NEUE FORM Gottedienst Passah(Gedenk)Mahl

19.04. Ostermorgenfeier, anschl. Osterfrühstück

26.04 Konzert Kontrabass ein Orchesterhinterbänkler?
Boguslaw Furtok, Kontrabass und Eva Chwastek, Klavier
In Zusammenarbeit mit Deutsch-Polnischen Club der VHS

02.05. BI Bernauerstr. AKTIONSTAG,

10.05. BI Bernauerstr. Aktionstag „Autofreier Innenstadtring Lebens(t)raum Straße“

21.05. St . Elisabeth Podium vor den Kommunalwahlen „ökologischer Stadtumbau“
in Zusammenarbeit mit der ESG Mitte

23.05. Musik in B111 P.D.Qu. Bach Festival Ltg. Klaus Hildner

28.05. HIMMELFAHRT ARD Fernsehgottesdienst Himmelfahrt
live aus der BERNAUER 111

12.06. Benefizkonzert in B111, für den Erhalt der Gedenkstätte Auschwitz
„Vorwärts und….vergessen“ Liederwerkstatt Kreuzberg

25.07. "Kirchenreformatorische Ansätze im Bereich des Bundes der Ev. Kirchen in der DDR vor 1989"
Auswertung einer Interviewreihevorgelegt von Heike Titze (Brandt)

25.09. Musik in B111 „ Ali, Paul und Graczyna“ musizieren
deutsch –türk.Jugendorchester Kardes, und SONNE Chor Lollipop

25.09. Musik in B111 Fachbereichsfest Rock , Pop, Jazz der Musikschule Wedding, Ltg. Helmut Pätsch

04.10. Erntedankfest, im Rahmen der „Woche des Ausländischen Mitbürgers“
In Zusammenarbeit mit dem Schüler und Stadtteiltreff „SONNE“

28.10.„Halt! Grenzgebiet“ Ein Ost-Berliner berichtet von seinem Leben an der Mauer
in Kooperation mit deutsch polnischen Club der VHS Wedding

01.-27.11. Ausstellung, Filme, Podium, Lesung, Konzert
„Peinliche Befragung“ – die Geschichte des Strafvollzuges vom Mittelalter bis zur Gegenwart
In Zusammenarbeit mit der VHS Wedding (VERANSTALTUNSREIHE)

01.11. NEUE FORM Gottesdienst „Peinliche Befragung“

06.11. Toncollagen „Fuck the Wall“ von Peter Gotthardt
vom „Zusammenbruch der DDR“ im Herbst 1989, in Zusammenarbeit mit der BI Bernauer Straße

08.11. Film die Rache ist mein – Todesstrafe in den USA
P. Riedmüller, J. Fireoved in Zusammenarbeit mit der VHS Wedding

11.11. Podium Strafen sinnvoll ja oder nein? Talkrunde Ltg. Sylvia Kahle
in Zusammenarbeit mit dem Weddinger Kulturbogen

14.11. Erzählcafe „Heute drinnen und später draußen“ die Langzeitstrafe aus der Sicht Betroffener
Ltg Pfr. Rainer Dabrowski (JVA Tegel), Klaus Rohn „Drinnen und Draußen“

14.11. Lesung „Die Farbe Sehnsucht“ Harald Budde liest aus seinem Roman

15.11. Film S.E.R. – Svoboda Eto Raj (Freiheit ist ein Paradies) S. Bodrov
In Zusammenarbeit mit der VHS Wedding

18.11. Buss und Bettag, NEUE FORM Gottesdienst „Buße“
18.11. 20.00 Uhr,

Podium „Schuld und Sühne“ Gerhard Mauz (Justizjournalist) spricht über den Sinn des Strafens
Ltg. Dr. Edurd Ditschek, In Zusammenarbeit mit der VHS Wedding


22.11. 19.00 Uhr FILM Kurzer Film über das Töten K .Kieslowski
In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Weding

1993 17.01 Musik in B111 Concertare V, Ltg. Dr. Peter Röbke

24.01. Benefiz Konzert für Projekt Lichtblick Frauenkriminalität im Lied szenisches Konzert
Hochschule der KünsteBerlin, Ltg. Profn. E. Bengtson-Opitz

21.02. Neue Form Gottesdienst Narrenschiff

26.02.-21.03. Ausstellung Stadt und Menschenbilder Andrea Jakob

08.03. Konzert am Weltfrauentag, Frauenchor BERNAUER 111

11.04.-31.06. AUSSTELLUNG SEELENSTÄBE
von Andreas Rössiger und Günter Reinhardt Eröffnung 11.04.

22.04.-03.05. 3. Etage Workshop STIMME&Bewegung

06.06. BI Aktionstag Stadtring

12.09. NEUE FORM Gottesdienst Heimat

17.09.-19.09
„Geheischnis“ 1, geschlossene Veranstaltung nur mit Anmeldung
(Fr.ab 19.30 Uhr Einführung, Sa.ab 16.00Uhr Heimat 1-5 (6:22)
So.ab 14.00 Uhr Heimat 6-11 (9:02)

22.09
„Geheischnis“ 2, geschlossene Veranstaltung nur mit Anmeldung
(Mi. ab 19.30 Uhr Einführung in Die Zweite Heimat Doku +Interviews)

24.09.- 26.09.
„Geheischnis“ 3, geschlossene Veranstaltung nur mit Anmeldung
(Fr.ab 16.00 Uhr Die Zweite Heimat 1-3 (5:51), Sa.25.09.ab14.00 Uhr,
Die Zweite Heimat 4-8
(9:17)

So. ab 12.00 Uhr, Die Zweite Heimat 9-13 (10:24

07.11. Kundgebung auf dem Nordbahnhofsgelände, Eingang zur S-Bahn BI BERNAUER Strasse

17.11. Liederabend „Heimliche – unheimliche Heimat“ Hans Beimler Chor

28.11. AUSSTELLUNG Die Stralsunder – eine Straße im Wedding
im Spiegel der Jahre,
Fotos von Harry Lange

10.12. Erzählcafe Die Stralsunder – eine Straße im Wedding im Spiegel der Jahre


1994 3tägige Geschichtswerkstatt „100 Jahre Versöhnungskirche“

im Mai: Zukunftswerkstatt „Versöhnungsgemeinde“

28. August: 100 Jahre Versöhnungskirche, Festakt mit Bischof Huber im ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer. Festschrift erscheint „Von der richtigen Seite betrachtet
konnte man sie regelrecht schön finden
-
100 Jahre Versöhnungskirche“

Versöhnungsgemeinde hatte die inhaltlichen Vorüberlegungen, Konzepte und Planungen, zum weiteren Umgang und der Nutzung ihres Grundstücks (der gesprengten Versöhnungskirche) fortgeführt. Nach der Rückgabe ihres Kirchengrundstückes durch den Einigungsvertrag hatte sie sich dafür entschieden, auf den Fundamenten der alten Kirche im Todessztreifen der Mauer, von der DDR 1984 gesorengt mit einfachsten Mitteln, eine Kapelle zu errichten, einen modernen Bau, der den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft gleichermaßen gerecht wird und der zugleich - ohne Verlorenes zu rekonstruieren - die noch erhaltenen Spuren bewahrt.
Der Bau sollte auch in ökologischer Hinsicht zeitgemäß sein - Ressourcen schonend und nachhaltig.

1995 Januar: 10. Jahrestag der Sprengung der Versöhnungskirche
Eröffnung der Ausstellungsreihe „Die Bernauer Straße – gestern – heute – morgen“
im Gemeindehaus mit Filmreihen, Podien und Stadtplanerischer Bestandsaufnahme 
Rückübertragung des Grundstücks der ehemaligen Kirche an die Versöhnungsgemeinde
- zur Sakralnutzung.

11.-13.11. Kunstaktion zur „Rückkehr des Lebens auf den ehemaligen Mauerstreifen“,
Rückkehr der Möbel- Reste im Gehweg Markierung der Reste der abgerissenen Häuser der Bernauer Str.
(mit Benita Joswig, Boris Schwitalsky

22.11. Rückkehr der Glocken zu Bußtag. Rückkehr des Altars (Holzaufsatz)
RÜCKFÜHRUNG des TURMKREUZES Versöhnungskirche

1996 GEMEINDEVERSAMMLUNG Gestaltungsplanung des Sakralgrundstückes Versöhnungskirche,
Auswahl der Berliner Architekten Rudolf Reitermann und Peter Sassenroth
aus einem internen Vorstellungsverfahren.
Ihre Aufgabe: Die geretteten Glocken und der Altar sollen am ursprünglichen Ort wieder in Gebrauch genommen werden. Beschluss des Gemeindekirchenrates zur Gestaltungsplanung des Sakralgrundstückes Versöhnungskirche

1. ARBEITSTREFFEN mit den Architekten Prof. Peter SASSENROTH und Rudolph REITERMANN,
Thema: ökologische, städtebaulichen und denkmalschützerischen Aspekte des Neubaus. (April)

Kultivierung und Aussaat einer Wildblumenwiese auf dem Grundstück Bernauer Straße 4.
Erste Zusammenarbeit mit der HAIN gGmbH Frau Dr. Steindl

1997 Februar: Gemeindeversammlung und Vorstellung BAUPLANUNG der „Kapelle der Versöhnung“
3-Teile Modell „Ensemble Mauergedenkstätte“ besteht aus:
Informationsstätte / Gedenkstätte Berliner Mauer / Kapelle der Versöhnung

April: Teilabriss der unter Denkmalschutz stehenden Mauer in der Bernauer Strasse,
vor dem Sophienfriedhof, durch die Sophiengemeinde.

13. August: Vorbereitung und Gestaltung sowie Eröffnung der AUSSTELLUNG
„Berlin-Szenarien für den Grenzstreifen“, von Dipl. Ing. Claudia KNAPPERT im Gemeindehaus
Presseerklärung von Bischof Dr. Wolfgang HUBER zur Gedenkstätte „Berliner Mauer“
und zum Dokumentationszentrum in der BERNAUER 111 und zur Kapelle der Versöhnung,
Ort: Sophienfriedhof

November: „Wo stand die Mauer?“ – ein FEATURE (Voraufführung)
Im Rahmen der Ausstellung des Dokumentationszentrums i.A.
in Zusammenarbeit mit SFB und ORB, in B111

09. November: BAUBEGINN der MAUERGEDENKSTÄTTE
FESTAKT der BAUSCHILDENTHÜLLUNG „Gedenkstätte Berliner Mauer“ durch Bischof Dr. Wolfgang HUBER, den Regierenden Bürgermeister Eberhard DIEPGEN und dem Kultursenator Peter RADUNSKI PRESSEKONFERENZ,
Konstituierung des ARBEITSKREISES „Dokumentationszentrum Berliner Mauer“ im Gemeindezentrum

1998 Bei der GEMEINDEVERSAMMLUNG legen Architekten SASSENROTH/REITERMANN unbeeindruckt von Einwendungen
des GKR der Gemeinde eine Planung vor, die einen
BETON/GLASBAU
für weit über 1,3 Mio DM vorsieht.
März:
Prof. Dr.-Ing., Dr.-Ing. E.h. Klaus Dierks wird für die weitere Begleitung des Bauvorhabens gewonnen.
Vorstellung des Genehmigungs-Entwurfs für die Kapelle der Versöhnung.

Organisation einer FAHRT zu LEHMBAUTEN in Berlin mit dem LEHMBAU-KONTOR Berlin

21. April Eingang des „ALTERNATIVVORSCHLAGS APRIL 98“
der Architekten Reitermann/Sassenroth, mit der Materialwahl Lehm

Planung und Durchführung GUIDE-TREFFEN Berliner Mauer im Dokumentationszentrum
in Zusammenarbeit mit der VHS Wedding im Gemeindehaus.

19 .Mai GRÜNDUNG und ERSTE SITZUNG des FÖRDERVEREINS (bin im Vorstand)
„Gedenkstätte Berliner Mauer e.V.“, 
Baubegleitung des Bauvorhabens der Kapelle der Versöhnung
(er besteht bis 28.12.2001)

Mai: GESPRÄCH über LEHMBAU-KONZEPT mit Herrn ZIEGERT und Prof. DIERKS

Juni: RUNDER TISCH „Kapelle der Versöhnung“, Moderation: Prof. DIERKS

PLANUNG und ANTRAG für Dokumentationszentrum Berliner Mauer
Fischer / Just / Frau Dr. CAMPHAUSEN

Juni /Juli VORSTELLUNG Machbarkeitsstudie „Lehmbauweise“ im Gemeindekirchenrat

VORSTELLUNG des LEHMBAU-Konzepts „Kapelle der Versöhnung“ in der Öko-AG des Kirchenkreises

13. August FESTAKT Einweihung der GEDENKSTÄTTE „BERLINER MAUER“
in Anwesenheit von Bundesministerin Dr. A. MERKEL (Führung Just, vom Balkon B111),
Regierender Bürgermeister E. DIEPGEN, Probst Dr. LÜDTKE, Dr. EICH (Maueropfer)

ERÖFFNUNG der INTERIMSAUSTELLUNG „ Gedenkstätte Berliner Mauer“
im Dokumentationszentrum im Gemeindhaus Bernauer Str. 111

02. Oktober PLANUNG, ERSTELLUNG / ERÖFFNUNG der AUSSTELLUNG
„Berlin im Wandel – Versöhnung der Auftrag“

in der GALERIE der BERLINER VOLKSBANK im Volksbank-Center am Potsdamer Platz
anlässlich der Eröffnung des DEBIS-Arreals.
Mit Unterstützung der Berliner Volksbank

05.11. GRÜNDUNG des TRÄGERVEREINS
Berliner Mauer – Gedenkstätte und Dokumentationszentrum e. V.“
Er hatte sich aus der BI Bernauer Str., als Ausgliederung zum Spezialthema,
als eingetragener Verein entwickelt, kontinuierlich wurde in Ihm nun an einer Konzeption ein "Denkmal Berliner Mauer" gearbeitet.
 

 

1999 Koordination und Betreung
Im Vorfeld zur Realisierung ihres Bauvorhabens kommt die Versöhnungsgemeinde in Kontakt mit dem Verein
OFFENE HÄUSER / OPEN HOUSESe.V.

Freiwillige von OFFENE HÄUSER aus vierzehn ost- und westeuropäischen Ländern unterstützten uns
maßgeblich bei der Realisierung des Bauvorhabens Kapelle der Versöhnung.

23. Mai (Pfingsten) Grundsteinlegung für die Kapelle der Versöhnung,

25. August -18. Oktober Bau des Stampflehmkörpers 
durch Martin Rauch, Vorarlberg Österreich mit Unterstützung von Lehm Klud/Mecklenburg, 
Lehmprojekt/Dresden, LuKa-Lehmbau/Leipzig, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für Denkmalpflege e.V.
und Netzwerk Offene Häuser e.V. (freiwillige Helfer aus 11 Ländern West- und Osteuropas).
Koordination, Betreuung, Begleitung, Leitung,

KIRCHBAUWOCHEN 1999 mit OFFENE HÄUSER e.V.
International gemischte Gruppen von jeweils acht Freiwilligen helfen
von August - Oktober 1999
bei den Lehmstampfarbeiten

9. November (10. Jahrestag des Mauer-Falls) Richtfest, der Kapelle der Versöhnung 
Aufnahme der Versöhnungsgemeinde in die Nagelkreuzgemeinschaft und Übergabe der Skulptur Reconciliation (Versöhnung) durch Vertreter der Kathedrale von Coventry,
seit
4. Advent finden die Gottesdienste der Gemeinde in der Kapelle statt
.
Eröffnung der Ausstellung „Grenzblicke“ im Gemeindehaus Bernauer 111
(10. Jahrestag des Mauerfalls)

2000 Februar 1. Taufe in der Kapelle der Versöhnung,
1. Konfirmation April, Juni Trinitatis 
1. Gemeindefest in der neuen Kapelle
Koordination, Betreuung, Begleitung, Leitung

PLANWORKSHOP 2000 mit OFFENE HÄUSER e.V.
"Städtebauliche Möglichkeiten in der Bernauer Strasse - zwischen Kapelle und Gedenkstätte"
für junge Architekten, Landschaftsplaner, Künstler und Studenten aus Europa,
14 Frauen und Männer aus Rumänien, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Russland und Marokko sind der Einladung gefolgt
Die Ergebnisse werden am Ende öffentlich Präsentiert und diskutiert.

9. November Einweihung der Kapelle, der Lehmaltar ist aufgestellt. 
Der neue Ort, der mit der Kapelle entstanden ist, war in dieser Weise nicht bis ins letzte Detail planbar.
Er ist nicht das Ergebnis eines bis in alle Einzelheiten gedachten, auf Wirkung zielenden Konzeptes,
sondern gewachsener Prozeß vielfältiger Kommunikation, mit verschieden Kommunikationspartnern.
Der Neubau vereint in sich wegweisende Ansätze in Bezug auf Architektur, Ökologie, Erinnerungskultur
und europäischer Verständigung.

Das Bauwerk schreibt Architekturgeschichte, eine kaum mehr zu übersehende Anzahl von Publikationen
im In- und Ausland und Berichte in TV-Stationen rund um den Globus geben davon Zeugnis.
Mit dem Bau der Kapelle war die Gedenkstätte über das reine Denkmal und die Erhaltung eines Mauerabschnitts hinausgewachsen.

Gedenken hatte in der Bernauer Straße nun drei Orte und drei Zugänge.

"Das Denkmal stellt eine künstlerische Form der Auseinandersetzung mit der Mauer dar,
die Kapelle bietet einen Ort der inneren Sammlung und Ruhe, dass Dokumentationszentrum schließlich
recherchiert, analysiert, vermittelt, die Zeugnisse und Sachinformationen zur Geschichte der Mauer".
(Camphausen, Gabriele: Berliner Mauer,
Mitteilung des Vereins für die Geschichte Berlins 972 1001 3, Seite 234)

2001 13. August die offizielle Gedenkfeier aus Anlass des 40. Jahrestages des Baues der Berliner Mauer 
bezieht die Gedenkstätte 'Berliner Mauer' ein: Ökumenischer Gottesdienst
(Georg Kardinal Sterzinsky, Generalsuperintendent Martin Michael Passauer)
in Anwesenheit des Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse und des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit; 
anschl. Kranzniederlegung an der Gedenkstätte durch den Bundeskanzler Gerhard Schröder
und  den Bürgermeister Klaus Wowereit 
Ausstellungseröffnung im Dokumentationszentrum
„Berlin, 13. August 1961“ 

Im Dezember 2001 stellte der Haushaltsausschuss des Bundestages aus dem "Mauergrundstücksfond"
Mittel für das Dokumentationszentrum im ehemaligen Gemeindehaus bereit, für eine fünfjährige
Sicherung der inhaltlichen Arbeit, sowie für den behindertengerechten Umbau des Gebäudes
und den Neubau eines Besucher-Aussichtsturms festgelegt wurden.

Durch den neu errichteten Turm wird den Besuchern der Blick auf die Denkmalsanlage
"Gedenkstätte Berliner Mauer" und die historische Umgebung der Bernauer Straße ermöglicht werden.

Ewigkeitssonntag November Projekt Lebenszeichen - Grabzeichen vorgestellt.
Elf Künstler fertigen ein Lebenszeichen für Interessenten an.

dem Tod auf den Friedhof umgesetzt, wird es ein Grabzeichen.
Von den Enkeln wieder zurück genommen, ist es dann ein Andenken an die Vorfahren.
Diese Aktion möchte helfen, der Eintönigkeit auf den Friedhöfen entgegenzuwirken.
Dokumentation, Film Memento Mori

2003 Gemeindehaus wird umgebaut, das Dokumentationszentrum erweitert:
Behindertengerechte Erschließung, sowie Toiletten, neues Erdgeschoss mit Seminarraum
und die lange angekündigte Aussichtsplattform.

28. Mai bis 01. Juni 2003, Ökumenischer Kirchentag in Berlin.

Vorbereitung der Begegnung mit einer Kommunität auf Zeit;
Partner: die Ansverus-Kommunität aus Hamburg – Aumühle und
Benediktiner der Abtei Königsmünster in Meschede.
Zeugen des Glaubens und der Hoffnung - die Kapelle ist der "Ort der Ruhe"
Agape bei Wasser und Brot, Gesang, Gebet, Stille und Gespräche

Auf der Wiese neben Zelt und Kapelle "memento mori" / Lebenszeichen - Grabzeichen
Am Hang neben der Kapelle "Zwischenräume"; eine temporäre Installation.
Die Kapelle wird „Ort der Ruhe“ im offiziellen Kirchentagsprogramm.

Am 23. Juni 2003 erfolgte die feierliche Einweihung des Besucherturms
und die Wiedereröffnung des Hauses B111.

2004 26.12. – 02.01.  wir zeigen im Block HEIMAT Triologie von Edgar Reitz

Heimat eine deutsche Chronik,
Die Zweite Heimat Cronik einer Jugend
Heimat 3 Chronik einer Zeitenwende

So. 26.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 1 Teil 1-5;
Fernweh, Die Mitte der Welt, Weihnachten wie noch nie,
Reichshöhenstrasse; Auf und davon und zurück

Mo. 27.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 1 Teil 6-9
Heimatfront, Die Liebe der Soldaten, Der Amerikaner, Hermänchen

Di. 28.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 2 Teil 1-4
Die Zeit der ersten Lieder, Zwei fremde Augen, Eifersucht und Stolz, Ansgars Tod

Mi. 29.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 2 Teil 5-8
Das Spiel mit der Freiheit, Kennedys Kinder, Weihnachtswölfe

Do. 30.12. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 2 Teil 9-11
Die ewige Tochter, Das Ende der Zukunft

Fr. 31.12. ab 15.00 bis 00.00 Uhr Heimat 1 Teil 10 / Heimat 2 Teil 12 +13
Zeit des Schweigens, / Die Zeit der vielen Worte, Kunst oder Leben 

Fortsetzung Konzertreihen mit J. Gies
T r e f f p u n k t e Duo - und Triokonzerte 2004
Denis Stilke Perkussion Joachim Gies Saxofone

T r e f f p u n k t e Duo - und Triokonzerte 2004
Katrin Plümer Flöten; Joachim Gies; Saxofone Werke von Stockhausen und Gies

2005 HEIMAT Triologie von Edgar Reitz 26.12. - 02.01.

Heimat eine deutsche Chronik,
Die Zweite Heimat Cronik einer Jugend
Heimat 3 Chronik einer Zeitenwende

Sa. 01.01. ab 01.00 bis Heimat 1 Teil 11
Das Fest der Lebenden und der Toten

Sa. 01.01. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 3 Teil 1-3
Das Glücklichste Volk der Welt, Die Weltmeister, die Russen kommen

So 02.02. ab 15.00 bis 22.00 Uhr Heimat 3 Teil 4-6
Allen geht’s gut, Die Erben, Abschied von Schabbach 

20 Jahre Sprengung der Versöhnungskirche
15 Jahre Deutsche Einheit,
5 Jahre Einweihung der Kapelle der Versöhnung

Die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 war ein Höhepunkt deutscher Geschichte.
Freude, Dankbarkeit, Euphorie lagen in der Luft. Und jetzt - 15 Jahre danach?
Die Einheit Deutschlands stellt sich als Aufgabe dar, die noch nicht bewältigt ist.
Es ist gut, sich dieser Aufgabe zu stellen, um Verantwortung für unser Land wahrzunehmen.

30. September - 3. Oktober. "Deutschland - einig Vaterland!?"
Seminar zur Situation im wieder vereinigten Deutschland

Seit dem 13. August 2005 finden von Dienstag-Freitag um 12.00 Uhr mittags
in der Kapelle der Versöhnung Andachten zum Gedenken an die Todesopfer
der Berliner Mauer statt.
Im Mittelpunkt jeder Andacht steht die Verlesung der Biografie eines Mauertoten. 
Die Andachtenreihe wurde von der Versöhnungsgemeinde initiiert.
Sie wird mitverantwortet von der "Stiftung Berliner Mauer".
Die Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
und das "Bürgerbüro zur Aufarbeitung der SED-Diktatur e.V." unterstützen die Initiative.

Das Ziel der Andacht ist es, den Angehörigen Trost zu spenden,
dem bürgerschaftlichen Erinnern am historischen Ort, ein Forum zu geben
und das Gedenken an die Toten der Berliner Mauer stärker in der Gesellschaft zu verankern.

Erstes Freiwilligen-Projekt (Volunteer-Projekt) mit OFFENE HÄUSER e.V.
zur Betreuung der Kapelle (Probelauf),
für weitere Einsätze dieser Art. Die Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Betreuung,
von bis heute weit über 750.000 Besuchern an der Kapelle, wird in den folgenden Jahren mit Unterstützung
von OFFENE HÄUSER mit einer deutlichen Betonung des internationalen Aspekts und
auf jugendlichen Besucher ausgerichtet, weiterentwickelt, dabei kommen sehr erfolgreich Freiwillige
aus den außereuropäischen, "globalen Kontakten"
von OFFENE HÄUSER (z.B. Asien, Mexico, Japan) zum Einsatz.

Wir feierten zusammen die ...la fête pour Dieu avec l'Europe !
Mit den Ökumenischen Partnern der Gemeinschaft Chemin Neuf.

im Herbst 2005
Die Evangelische Versöhnungsgemeinde hat
mit den Boden-Vorbereitungen für ein Roggenfeld begonnen
PROJEKT Roggenfeld im Todesstreifen der Berliner Mauer,

Kunstprojekt der Evangelischen Versöhnungsgemeinde
und nach einer Idee von + denkwerk / Michael Spengler
in Kooperation mit: Landwirtschaftlich-Gärtnerische

Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
Das Feld des wachsenden, des reifenden und des wogenden Korns, das Bild der "Kapelle im Kornfeld"
läßt vielen Assoziationen Raum. Die Josephsgeschichte mit den "sieben fetten und den sieben mageren Jahren",
die biblischen Gleichnisse vom "Vierfachen Acker", der "Selbstwachsenden Saat",
vom "Unkraut unter dem Weizen", vom "Korn das nicht lebendig wird, wenn es nicht stirbt".
Es stellt ein Gegen-Bild dar zu der Kirche im Todesstreifen.

Das Bild eines wogenden Kornfeldes schafft Bezüge, die im Umfeld der Großstadt
um so stärker werden, wo den Menschen oft jeder Bezug zum Rhythmus der Jahreszeiten
und zum Lauf des Jahresfeste verlorengegangen ist.
So versinnbildlicht ein Getreidefeld, die vom Menschen gestaltete Natur.
Der Mensch erlebt den Prozess von Säen, Wachsen und Vergehen
innerhalb eines Jahres und begleitet ihn in Ritualen. Er feiert ein Erntedankfest

Am 9. Mai war ZDF-Gottesdienst mit dem Thema „Frieden heißt neu anfangen“.

13. August und 9. November Zur Andacht kamen u. a.
der Präsident des Abgeordnetenhauses Walter Momper,
der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit,
die Kulturbeauftragte Dr. Christina Weiß und
die CDU-Vorsitzende Dr. Angela Merkel. 

22. September Besuch Bundespräsident Horst Köhler
er trug sich am in unser Gästebuch in der Kapelle ein

03. Oktober Uraufführung „Vor-Worte zum 3. Oktober 2005“
geschrieben von 16 Personen des öffentlichen Lebens,
in einer Einspielung von Joachim Gies arrangiert.

Präsentation am Glockenturm

6. November besucht das Dänische Kronprinzenpaar,
Marie und Frederic die Gedenkstätte Berliner Mauer 

Aktive Fredsreiser – travel for Peace AS Norwegische Jugendliche auf Friedensreise.
Über 6000 Schüler nahmen im Rahmen dieses Rundreise Programms, zu Orten
des faschistischen Terrors an Norwegischen Staatsbürgern in KZ Europa´s,
an Andachten für die Toten an der Berliner Mauer in der Kapelle der Versöhnung teil. 


2006 Motto Deutschland - Land der Ideen wurden auf Anregung des
Bundespräsidenten Horst Köhler
365 Orte in Deutschland ausgewählt, unser Land in der Welt zu präsentieren
die Gedenkstätte Berliner Mauer war dabei. 

Am 20. Juni tagte der Senat von Berlin unter Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit
in der Bernauer Straße 111.
Beschluss: das Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Berliner Mauer.

Roggenfeld im Todesstreifen der Berliner Mauer
vor der Kapelle der Versöhnung, auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer,
wuchs im vergangenen Jahr Getreide (Roggen).
Im Sommer wurde geerntet: Drei Zentner!

Erste Zusammenarbeit mit der HU Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Ellmer
Aus diesem Roggen konnten wir unser Erntedankbrot backen,
auch unsere Abendmahlsoblaten sind aus dem Mehl aus diesem Getreide.

Beteiligung: Bäckerei Lew und Karmeliterinnen des Karmels Maria in der Not / Frankfurt, (Roggenoblaten).
 

ab August Haeung Chai aus Südkorea als Ökumenischer Freiwilliger in unserer Gemeinde
KONZEPT, Betreuung, Ausführung
 

Zum 13. August in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum,
J. Gies und Open Houses (sieben junge Erwachsene aus Frankreich, Russland, Spanien, Mexiko und der Ukraine)
am 13. August, dem Jahrestag des Mauerbaus,
Musikperformance "Klang der Mauer"


13. August Tag des Opfergedenkens
10.30 Uhr Andacht in der Kapelle der Versöhnung
11.00 Uhr Kranzniederlegung an der Gedenkstätte Bernauer Straße/Ackerstraße
11.30 Uhr - 14.45 Uhr Der Klang der Mauer Musikperformance auf dem Grenzstreifen,

Joachim Gies und Ensemble
11.30 Uhr - 13.30 Uhr Der Klang der Mauer A, B, C
Das Ensemble 7 und mobile Klangguides schaffen begehbare Klangräume um die Gedenklandschaft
an der Bernauer Straße
13.30 Uhr - 14.45 Uhr Der Klang der Mauer D Texte von Franz Kafka
Komposition: Joachim Gies
Stationäre Aufführung innerhalb der Gedenkstätte Berliner Mauer,

Bernauer Straße/Ackerstraße

14.00 + 15.00 Uhr Öffentliche Führung "Gedenkorte in der Bernauer Straße"

Ende Oktober 9. Hospiztagung,
zusammen mit der Christliche Bestattungsgesellschaft, Charon Bestattungen
und denkwerk - Michael Spengler
Sonnabend 25. + Sonntag 26. November,

Projekt: Wandelgang - Die Zeit "Vom prallen Leben bis zum Sterbebett"
"Vom Sterbebett zum Grab - Stationen auf dem letzten Weg".
 
In den Großstädten haben wir das natürliche Wissen um den Tod,
die damit verbundenen Rituale und Handlungen verloren.
Um der daraus entstandenen allseitigen Hilflosigkeit im Todesfall entgegen zu wirken,
möchten wir einige Stationen des letzten Wegesm mit ihrer Bedeutung für den Verabschiedungsprozess,
aufzeigen. Wir bemühen uns, Sie in kleinen Gruppen auf diesem Weg zu geleiten
und zu begleiten und bitten Sie, die Symbole und Bilder in Stille auf sich wirken zu lassen.

Für Informationen und Gespräch wird es in der Kapelle Raum geben.
Wir laden Sie ein, uns bei diesem Experiment zu folgen,
damit wir die Stationen dieses Weges zwischen Tod und Bestattung
gemeinsam durchwandeln und erfahren können.
Eine Initiative von:
CHBG, Charon Bestattungen, denkwerk und der Versöhnungsgemeinde 
Wir danken der Firma Gustav Schöne, Rixdorf, für die Präsentation der Leichenwagen.

Am 9. November Teilnahme von 350 Jugendlichen und Erwachsenen aus Norwegen
von Aktive Fredsreiser – travel for Peace AS, an der Gedenkveranstaltung zum Mauerfall.

9. November Veranstaltungen zum Tag des Mauerfalls

10.00 Uhr Posaunenruf an der Gedenkstätte Berliner Mauer/Hinterlandmauer
(Veranstalter: Bügerbüro e.V.)
10.30 Uhr Andacht in der Kapelle der Versöhnung (Außenübertragung)

11.00 Uhr Gedenkakt an der Gedenkstätte Berliner Mauer
(Aufstellen von Kerzen zur Erinnerung an den Herbst 1989)
12.30 Uhr Führung zu den Gedenkorten in der Bernauer Straße
Treffpunkt Dokumentationszentrum

„Die Berliner Mauer zwischen Hauptstadtmarketing,
Erinnerungspolitik und Bürgerinteressen"
Open Air-Forum vor dem Dokumentationszentrum
Interview mit der Autorin Ines Geipel zu Formen des Gedenkens.
Diskussion über das "Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Berliner Mauer"
mit Wolfgang Thierse (SPD), Harald Wolf (Linke.PDS), Friedbert Pflüger (CDU),
Franziska Eichstädt-Bohlig (B90/Grüne) und Martin Lindner (FDP).
Verleihung des Preises "Ausgewählter Ort im Land der Ideen".

Ganztägig Informationen zum Ausbau der Gedenkstätte in der Bernauer Straße,
Informationen zum Kooperationsprojekt mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
"Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961-1989"

sowie Imbiss, Kaffee und Kuchen auf der Terrasse.

 "Mauerpilgerweg" - Wanderung zur Bornholmer Brücke
Begleitet von: Pfarrer Manfred Fischer und Rainer Just
Die Versöhnungsgemeinde in der Bernauer Straße lädt zum Jahrestag
der Maueröffnung in Berlin, wie schon in den Vorjahren zu einem "GrenzPilgerweg" ein. 
Als Christen wollen wir uns auch auf einen inneren Weg machen. Die Freude über Veränderung
soll dabei ebenso Platz finden wie die Klage über das Unfassbare.
Mauern, Wachtürme und Stacheldraht konnten zwar binnen kurzer Zeit technisch beiseite geräumt werden,
die inneren und äußeren "Verwundungen" bedürfen jedoch eines langen "Heilungsprozesses".

Der Weg beginnt mit einer kurzen Andacht in der Kapelle der Versöhnung
und endet am Gedenkstein auf der Böse-Brücke Bornholmerstr.,
Gesamtdauer ca. 2,5 Stunden.


2007  16.-18.02. Zwei Tagungen zum Thema Maueropfer
„Gedenken als Selbstfindung – Formen des öffentlichen Erinnerns an Opfer politischer Gewalt“
,
gemeinsam mit der Evangelische Akademie Berlin in Schwanenwerder
und im März Klausurtagung mit der Gedenkstätte „Opfergedenken“
in der Landesvertretung des Landes Brandenburg.

März, Ende Vikariat von Dr. Petra Bahr,
die als Kulturbeauftragte der EKD ihr Vikariat berufsbegleitend bei uns leistete.

03.-10. Juni Kreiskirchenrat Wedding visitiert unsere Gemeinde.
Leitfrage: Wie soll es mit der kleiner gewordenen Versöhnungsgemeinde weitergehen?
Der Bericht der Visitationskommission beschreibt die Gemeinde als zukunftsträchtige Profilgemeinde,
die ihr Thema gefunden hat. 

Im Vorfeld des 13. August wissenschaftliche Grabungen des Archäologiebüros Dressler an der Kapelle,
Ergebnis: Im Boden liegen wertvolle Spuren der früheren Bebauung.
Die Fundamente des Turms, der Vorplatz und die Einfahrt der gesprengten Versöhnungskirche
wurden freigelegt und vermessen. 

Auftakt für das 125-jährige Jubiläum der „Schrippenkirche“
30. August wurde die aus Sandstein geschaffene „Schrippe“ (Bildhauer Michael Spengler)
von über 40 Helfern von der Kapelle der Versöhnung zur „Schrippenkirche“ in der Ackerstraße gezogen.
Am 1. September war Tag der Offenen Tür,
am 2. September der Festgottesdienst in unserer Kapelle.
Eine Festschrift und eine Filmdokumentation über die Entstehung
und den Wandel der Schrippenkirche sind erscheinen. 

Am 1. Oktober, dem Berliner Verfassungstag
wurde Pfr. Manfred Fischer vom Regierenden Bürgermeister mit dem
Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet,
damit wird auch das langjährige Engagement der Gemeinde für die Mauererinnerung
und das Opfergedenken gewürdigt. 

Im September haben weitere Volunteers Texte zur Kapelle der Versöhnung
für die Besucherbetreuung übersetzt.

Die Kreissynode Wedding beschliesst im Oktober:
Der Kirchenkreis Wedding fusioniert Pfingsten 2008 mit den Kirchenkreisen Pankow und Weißensee. 

In einem dritten Projekt mit „Open Houses“ hat eine Freiwillige Utako Takizawa
drei Monate bei der Betreuung der Kapelle mitgeholfen.
Utako Takizawa, wird uns mit ihrem freundlichen Wesen in Erinnerung bleiben. 

Am 9. November besuchte der Minister für Wiedervereinigung Koreas
die Feierstunde in der Kapelle der Versöhnung, Vertiefung der Kontakte zu Korea.
Die Koreanische Botschaft in Berlin unterstützt eine Künstleraktion zur Gestaltung der ehem. Werbeflächen
vor der Kapelle und an der Ecke Ackerstraße.
 

Dezember Preisgericht
„Offener Realisierungswettbewerb für Hochbau, Freiraum und Ausstellung -
Erweiterung Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße“

Der offene Realisierungswettbewerb für Hochbau, Freiraum und Ausstellung
schließt am 12. Dezember mit der Entscheidung der Jury (bin als Vertreter der Gemeinde in der Jury).

Die Gedenkstätte Berliner Mauer soll bis 2011, 50. Jahrestag des Mauerbaus neu gestaltet werden 
soll der neue Infopavillon an der Bernauer- Ecke Gartenstraße gebaut sein.
Das Außengelände wird vom S-Bahnhof Nordbahnhof bis zur Brunnenstraße
als Open Air Ausstellung gestaltet (Ereignisse und Spuren der Mauergeschichte).
Ab Brunnenstraße wird trotz Wohnbebauung der Postenweg durchgehend begehbar bleiben
und auch inhaltlich gestaltet.

2008 Nach der erfolgreichen Visitation der Gemeinde im Jahr 2007,
in der die Eigenständigkeit der Versöhnungsgemeinde bestätigt wurde,
hat sich eine Arbeitsgruppe „Werkstatt Versöhnung“ gebildet für Finanzen und Programmfragen.

Nach gründlicher Vorbereitung hat sich der Kirchenkreis Wedding am 12. April 2008
mit dem Kirchenkreis Pankow und dem Kirchenkreis Weißensee
zum neuen Kirchenkreis Berlin Nord-Ost (ekbeno www.ekbeno.de) verbunden.
Der neue Kirchenkreis hat zusammen 73.500 Gemeindemitglieder, die in den Bezirken Pankow,
Mitte, Lichtenberg und Marzahn und in den Landkreisen Oberhavel und Barnim wohnen.
Zum neuen Kirchenkreis gehören nach derzeitigem Stand 46 Kirchengemeinden,
davon 18 Gemeinden in Dörfern außerhalb der Stadtgrenze Berlins.
Die kleinste hat 34 Mitglieder und liegt im Kirchenkreis Weißensee,
die größte hat knapp 7000 Mitglieder und liegt im Kirchenkreis Wedding.
Als neuer Superintendent wurde unser Weddinger,
zwischenzeitlich auch Pankower Superintendent, Martin Kirchner gewählt.

Im Oktober 2008 hat der 500.000ste Besucher die Kapelle der Versöhnung aufgesucht.

Nach der Wettbewerbsentscheidung über die Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer
Der erster Spatenstich am 20. November 2008.

Die Stiftung Berliner Mauer ist gegründet.
Am 7. November 2008 hat der Stiftungsrat aus seiner konstituierenden Sitzung
Herrn Prof. Dr. Klausmaier einstimmig zum Direktor gewählt.

Die Schrippenkirche hat ihre Arbeitsbereiche verändert.
Nachdem zunehmend Belegungsprobleme im Altenheim auftraten
- kleine Häuser haben es schwer in der Konkurrenz - hat der Verein das Altenheim geschlossen.
Das Behindertenheim wird weitergeführt und durch ein Integrationshotel ergänzt,
in dem Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen werden.
Erster Bauabschnitt ist ein Bistro direkt neben dem Aussichtsturm des Dokumentationszentrums.


2009 Pfr. Fischer vom Trägerverein übergibt zum Januar 2009
die Geschäftsführung an den Direktor.
Im Förderverein bleibt für den Vorstand noch genug zu tun.

zahlreiche Veranstaltungen zum 50. Jahrestag des Mauerbaus
insbes. zum 9. November

und Begleitung der Realisierung 1. Bauabschnitt der Erweiterung,
Der Info-Pavillon soll November 2009 stehen.

17. Juni, Gespräch mit Liedervortrag:
„Wenn sich der Untergrund bewegt - Lieder zwischen Liebe und Revolution“,
mit dem Liedermacher und Psychotherapeuten Dr. Karl-Heinz Bomberg.

Jugendtheater auf dem Kapellenvorplatz:
„5 vor 12: die Mauer erinnert“,
mit the working party,
Grundschule am Arkona Platz und Gustav Falke Grundschule.

FILM-Dokumentation DIAS

4. - 5. Juli, Tanz Performance: „Fruchtstücke“,
mit MobileDance.

13. August 50. Jahrestag des Mauerbaus Festakt

14. - 15. August, Open Air Kino mit Podium:
„Zwischen uns die Mauer - Kino auf dem Todesstreifen“, mit Progress Film-Verleih.

3.-5. September, Theater
„Zwei Ansichten“ (Uwe Johnson) und „Herztier“ (Herta Müller),
mit dem Maxim Gorki Theater.

25. September, Cello-Konzert in der kAPELLE mit Xavier Phillips: „Gedenken an M.L. Rostropovitsch“,
mit Institude Francaise de Berlin.

11. September - 13. Dezember,
Ausstellung im Wandelgang: „Aggregatzustände“,
mit Barbara Boehringer.

29. September, Lesung in der Kapelle: „Atemschaukel“, mit der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller.

Der 9. November 20. Jahrestag des MAUERFALLS (Festakt)
hat für uns in diesem Jahr seine herausragende Würdigung erfahren durch die Ansprache 
von Prof. Ernst Cramer
in der Kapelle, der als Berliner und Jude aus eigener Erfahrung
des 9. November 1938 und des 9. November 1989
 gedachte.
Etwa 1000 überwiegend jugendliche
internationale Gäste hatten sich dazu auf dem Kapellenvorplatz versammelt.

Immer wieder freuen wir uns auch über hohen Besuch in unserer Kapelle.
Am 29. September wurde dort bei einem Erntedank-Gottesdienst
Bundespräsident Horst Köhler die Erntekrone 2009 vom Präsidenten
des Deutschen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner übergeben.

Die Kooperation mit Herrn Prof. Dr. Frank Ellmer;
von der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
hat sich weiter entwickelt. Es liegt nun eine Semesterarbeit zum Roggenfeld vor

und in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Jutta Zeitz wurde ein Bodenprofil
(im Rahmen von Boden des Jahres 2010 „Stadtböden“)
gewonnen, das wir 2010 im Wandelgang der Kapelle präsentieren wollen.


 2010 22.01./ 27.01./ 28.01. „Die Versöhnungskirche - vor 25 Jahren gesprengt, doch unvergessen“
mit einer Aktion, Andacht und einem Podiumsgespräch erinnerten wir an die Sprengung unserer Kirche

(Erstmals offizieller Durchgang vom Versöhnungsgelände - zum Elisabeth-Friedhof nach dem Mauerbau)

29.04. zum Welttanztag, „Grenz_los“ auf dem Vorplatz der Kapelle
mit Erika-Mann-Grundschule, Tanz ist KLASSE! e.V., Staatsballett Berlin,
Tanzakademie Cifuentes / Dok11 Kindertanzabteilung

Mai Grabungen auf dem Kapellengelände
zur Vorbereitung einer Sondage, Teile des Kirchenfundaments werden freigelegt

21.05. Einweihung des ersten Teilabschnitts der Gedenkstätte Berliner Mauer mit dem
„Fenster des Gedenkens“ in Anwesenheit des Regierender Bürgermeisters Klaus Wowereit;
des Beauftragten des Bundes für Kultur; Holger Kulick von der Sophien-Gemeinde;

Rainer Wagner von der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft
übergab das Mauertotenbuch mit den 136 Biografien an Pfarrer Manfred Fischer.

Bei einer Mauertotenandacht in der Kapelle für die Angehörigen der Opfer.

ab 13.06. Ausstellung und Übergabe eines
Bodenprofils vom ehemaligen Todesstreifen an der Bernauer Strasse,
erstellt von der Humboldt-Universität zu Berlin - Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät,
Fachgebiet für Bodenkunde und Standortlehre,

Prof. Jutta Zeitz, Dr. Albrecht Bauriegel LBGR Brandenburg, Nicole Franck u. a.
im Rahmen von „Boden 2010/Stadtboden“

13.08. Gedenkfeier zum 51.Jahrestag des Mauerbaus

23. - 29.08. Reparatur und Pflege I der Kapelle durch Freiwillige von Offene Häuser e.V.

27.08. Pressegespräch zu 10 Jahre internationale Freiwilligen Projekte 
an der Kapelle der Versöhnung

05.-12.09. Reparatur und Pflege II durch Freiwillige von Offene Häuser e.V

03.09. Eröffnung des Integrationshotels „Grenzfall“
mit Ausstellung Steine der gesprengten Versöhnungskirche

19.09. Kapelle RIAS Kammer Chor, Forum Konzert „Eins und doppelt“,

09.11. 21. Jahrestag des Mauerfalls Gedenk Gottesdienst

14.11. Begegnungsgottesdienst mit der Sophiengemeinde. 

Die Turmuhr der alten Versöhnungskirche wird übergeben.

17.11. zu Buß- und Bettag Projekt für Schüler (Berlin weit)
mit Führung und MauertotenAndacht in der
„Orte erleben – Geschichte erfahren – Gedenken wachhalten“

02.12. Die Gedenkstätte Berliner Mauer, mit der Kapelle der Versöhnung
werden mit dem europäischen Kulturerbesiegel ausgezeichnet


2011 08.01. 

Weihnachtspiele in der Kapelle der Versöhnung
gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“
Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!

13.12. PARADEIS-SPIEL geeignet für Kinder ab 6 Jahre

14.12. 3. Advent CHRISTGEBURT-SPIEL


22.01. Gedenken an die Sprengung der Alten Versöhnungskirche

10.-12.02. Gemeindekirchenratsrüste


12.02. Treffen Gemeindebeirat

Mai – Dezember Unterstützung der Kapellenbetreuung durch Freiwillige 
von Offene Häuser e.V.

02.06. Bis an die Grenze - der private Blick auf die Mauer, 

Filmcollage aus Super-8 (95 min) C. Oppermann / G. Grote; Bernauer 111

12.06. lunch & after work Konzert in Kooperation mit dem Kammerensemble Neue Musik

16./17.06. LANGER TAG DER STADTNATUR
in Kooperation mit Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

13.08. 52. Jahrestag des Mauerbaus Gedenkgottesdienst

19.08. Poetry Slam – Ein Dichterwettstreit in der Kapelle, a
cht nationale Teilnehmer/innen in Kooperation mit Spokenwordberlin und der Versöhnungsgemeinde

24.07. Roggenernte 2011
in Kooperation mit Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

28.08. lunch & after work Konzert – Musik als Dialog 3

in Kooperation mit dem Kammerensemble Neue Musik

09.11. Gedenkandacht zum 22. Jahrestag des Mauerfalls

11.11. Begegnungsgottesdienst an der Kapelle mit Abendmahl,
mit der Sophiengemeinde 
und den Nachbargemeinden von Mitte

21.11. zu Buß- und Bettag
Projekt für Schüler (Berlin weit) mit Führung,
MauertotenAndacht in der Kapelle „Orte erleben – Geschichte erfahren – Gedenken wachhalten“


2012 08.01. 

Weihnachtspiele in der Kapelle der Versöhnung
gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“
Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!

13.12. PARADEIS-SPIEL geeignet für Kinder ab 6 Jahre

14.12. 3. Advent CHRISTGEBURT-SPIEL


23.03. Die Millionste Besucherin wird in der Kapelle begrüßt

02.05-30.06. FOTO-AUSSTELLUNG im Wandelgang der Kapelle „MAUER KINDER“
von Thomas Hoepker 2. Präsentation wegen großer Nachfrage

08.05. lunch & after work Konzert – Musik als Dialog
1, "Royanji" von John Cage 
in Kooperation mit dem Kammerensemble Neue Musik

02.06. Bis an die Grenze - der private Blick auf die Mauer, 

Filmcollage aus Super-8 (95 min)
C. Oppermann / G. Grote;

12.06. lunch & after work Konzert – Musik als Dialog 2,
Werke von Saed Haddad, 
in Kooperation mit dem Kammerensemble Neue Musik

16./17.06. LANGER TAG DER STADTNATUR
in Kooperation mit Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

13.08. Gedenkgottesdienst zum 53. Jahrestag des Mauerbaus

19.08. Poetry Slam – Ein Dichterwettstreit in der Kapelle,
acht nationale Teilnehmer/innen in Kooperation mit Spokenwordberlin
und der Versöhnungsgemeinde

24.07. Roggenernte 2012
in Kooperation mit Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

28.08. lunch & after work Konzert – Musik als Dialog 3 

in Kooperation mit dem Kammerensemble Neue Musik

21.09. Roggenaussaat
in Kooperation mit Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät 
der Humboldt-Universität zu Berlin

30.09. Erntedankgottesdienst

09.11. Andacht zum 23. Jahrestag des Mauerfalls

11.11. Begegnungsgottesdienst mit Abendmahl,
mit der Sophiengemeinde 
und den Nachbargemeinden in Berlin-Mitte

21.11. „Erinner-Dich-Mal“ Mauertotenandacht und Führung
Gedenkstätte
Projekttag zu Buß- und Bettag in der Kapelle
für Schüler/Konfirmanden aus Berlin  
„Orte erleben – Geschichte erfahren – Gedenken wachhalten“


2013 Der Gemeindekirchenrat (GKR) der Versöhnungsgemeinde hat am 28. Februar
unter Leitung des Superintendenten Martin Kirchner und in Anwesenheit
des Konsistorialpräsidenten Ulrich Seelemann
und des Direktors der Stiftung Berliner Mauer,
Prof. Dr. Axel Klausmeier getagt.

Zur Neubesetzung der Pfarrstelle der Versöhnungsgemeinde hat sich die Gruppe
in intensiver Beratung darauf verständigt Pfarrer Thomas Jeutner aus Hamburg
der Gemeinde zu präsentieren.

28.03. Gründonnerstag „DIE BROTSCHALE“
 GOTTESDIENST und PASSAHERINNERUNG
29.03.*Karfreitag 
„DIE LEERE SCHALE“ GOTTESDIENST, mit Abendmahl
29.03. Karfreitag 12.45 Uhr, 
ÖKUMENISCHER KREUZWEG „Karfreitag

31.03. Ostersonntag 05.30 Uhr 
„DIE FEUERSCHALE“ Ostermorgenfeier 
31.03. Ostersonntag 06.30 Uhr, 
OSTERFRÜHSTÜCK Gemeindehaus Bernauer Str. 111 
31.03. Ostersonntag 
„DIE WASSERSCHALE“ 10.00 Uhr GOTTESDIENST mit Tauferinnerung


25.04 Sondersitzung des Gemeindekirchenrates

zur Wahl des Pfarrers Thomas Jeutner in der Nachfolge von Pfarrer 
Manfred Fischer


28.04. Sonntag Kantate, 
wird Pfarrer Manred Fischer
in einem Gottesdienst in der Kapelle der Versöhnung von Superintendent Martin Kirchner entpflichtet.


15. 06. + 16. Juni, Die Saat geht auf! 
Roggenanbau auf ehemaligem Todesstreifen
LANGER TAG DER STADTNATUR 
in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer
und Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät / Fachgebiet Acker und Pflanzenbau der Humboldt-Universität zu Berlin.
Seit 2005 baut die Versöhnungsgemeinde Roggen an,
der geerntet, zu Mehl vermahlen und zu Friedensbroten und Abendmahloblaten verbacken wird.



11.08. 
Einführung von Pfarrer Thomas Jeutner

in das Amt des Pfarrers der Versöhnungsgemeinde, durch Superintendent Martin Kirchner

Thomas Jeutner (52) wird Pfarrer der Versöhnungsgemeinde in Berlin-Wedding.
Der Theologe war zuletzt zwölf Jahre Pfarrer in Hamburg-Sasel.
1989 war er Pressevikar bei der evangelischen Wochenzeitung „die Kirche“,
danach neun Jahre Redakteur der pommerschen Kirchenzeitung.
Jeutner ist verheiratet mit der Theologin Marie Anne Subklew,
Stellvertretende der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur.
Sie haben vier Kinder. Sein Dienstbeginn ist am 1. August

13.08., 54. Jahrestag des Mauerbaus

ERNTEDANK

03.10. Tag der Einheit an der Kapelle,
Danken/Feiern/Beten

03.11. 23. Sonntag n. Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner

Entpflichtung und Verabschiedung von Pastor Thomas-Dietrich Lehmann 

Superintendent Martin Kirchner wird die Entpflichtung von Pfarrer Lehmann vornehmen,  
der 25 Jahre lang ehrenamtlich als Pfarrer, Seelsorger und Archivar in der Versöhnungsgemeinde
tätig gewesen ist.

Aufgewachsen in Westberlin, arbeitete er nach dem Studium, bis heute als Taxifahrer und in der Druckerei
und ist darüber hinaus seit 2003 auch als Stadtführer tätig. Er tritt in Kürze ein Stelle in der Gefängnisseelsorge an


09.11. 10.00 Uhr, 24. Jahrestag des Mauerfalls

22.11. 19.30 Uhr Glockenläuten Zum 70-jährigen Gedenken, an Luftangriffe auf Berlin 
es 
werden jeweils die tiefsten Glocken der damals betroffenen geläutet.
B
ei dem Bombenangriff am 22. und 23. November 1943 wurde auch die Versöhnungsgemeinde
schwer getroffen. Viele Häuser wurden zerstört, darunter sämtliche Schulen.
Über 200 Menschen verloren ihr Leben, 300 wurden obdachlos. 
Auch das Gemeindehaus und die Kirche wurden beschädigt. 

Das Dach der Kirche wurde von einer Militärabteilung notdürftig repariert. Bei einem schweren
Spreng- und Brandbombenangriff am 8. Mai 1944 wurde die Wohnanlage, 
des zur Gemeinde gehörenden Vaterländischen Bauvereins, schwer getroffen.
Fünf Häuser wurden total zerstört und fünfzehn beschädigt.

09.12. Zum Tod (06.12.) von Pfarrer Manfred Fischer
„Mit Betroffenheit und Erschütterung hat die evangelische Versöhnungsgemeinde in Berlin-Wedding
am gestrigen Zweiten Advent, vom Tod ihres langjährigen Pfarrers i.R. Manfred Fischer erfahren.

Im Gottesdienst hatte seine Familie den versammelten Gemeindemitgliedern berichtet.
Nach der letzten Operation im Berliner Herzzentrum, ist er nicht mehr aufgewacht.
Am Freitag, dem 6. Dezember, ist Manfred Fischer gestorben.
Erst im April war er von seinem 38jährigen Dienst entpflichtet
und in den Ruhestand verabschiedet worden.

"Pfarrer Manfred Fischer hat seit 1975 während seines gesamten 38-jährigen Berufslebens
die Versöhnungsgemeinde begleitet.
Zwar immer am gleichen Ort, aber an einem Ort im Wandel der Zeit,
mit immer neuen Situationen, mit immer neuen Menschen!“


201402.05. – 11.06. AUSSTELLUNG
„Werktätige mit Faltbeutel“ - War da was? Da war was. Was war da? 

24 Collagen von Martin Hoffmann / Eröffnung: Freitag 02. Mai 11.00 Uhr
Der Zyklus versucht, die DDR-Gesellschaft der 80er Jahre, als so vielfältig und widersprüchlich vorzustellen,
dass deutlich wird: So wie sich kaum »fertige« Sätze über »die DDR« aussprechen lassen
– so lässt sich auch nicht »die gültige "Bildersammlung" über diese deutsche Gesellschaft zusammenstellen.

In Kooperation: Stiftung Berliner Mauer mit der Evangelischen Versöhnungsgemeinde imWandelgang der Kapelle

23.05. KAROL 
Gespielt von Nordbahn 007;

Theatergruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Glienicke/Nordbahn 

Satire in einem Akt von Sławomir Mrožek

13.08. 55. Jahrestag des Mauerbaus GEDENKVERANSTALTUNG 


23.08. 15 Jahre Zusammenarbeit mit Offene Häusere.V.



31.08. 19.00 Uhr, Kapelle „Poetry Slam – ein Dichterwettstreit“
8 Poeten treten unter dem Thema „Mauerfall“ in einen lyrischen Wettstreit
– das Publikum stimmt ab,
Moderation Wolfgang Hogekamp, in Kooperation mit Spokenwordberlin

ab 11.09. WE ARE THE PLAY – WENDE-ERFAHRUNGEN VON MIGRANTEN
Interaktive Performance •
jeweils Donnerstag bis Sonntag, 12.-14., 18.- 21., 25.- 28.09., 19.00 Uhr • Tickets+Anmeldung15 € p.P. (erm. 10 €) 
Ein Projekt von Sisyphos, der Flugelefant

in Kooperation mit: dem English Theatre, Ev. Versöhnungsgemeinde und ehrliche arbeit – freies Kulturbüro

01.10. FESTAKT "SÄEN UND ERNTEN IN FRIEDEN"

Verein FriedensBrot e.V.

Anlass 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer und Eisernem Vorhang in Europa 
Öffentliche Veranstaltung im Senatssaal der Humboldt-Universitiit zu Berlin, Unter den Linden
GOTTESDIENST mit EHRUNG UNSERES EUROPÄISCHEN FRIEDENSBROTES
13.00 Uhr Ökumenischer (Ernte-)Dank 

An der Kapelle der Versöhnung Pfarrer Thomas Jeutner

14.00 Uhr feierlicher Anbruch und Verkosten Des Europäischen Friedensbrotes
SCHLUSSWORT Christian Schmidt - Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
Schirmherr des Projektes „FriedensBrot e.V."

15.00 Uhr   ENDE DES OFFIZIELLEN PROGRAMMS UND AUSKLANG

03.10. DANKEN und BETEN Ökumenische Andacht an der »Kapelle der Versöhnung«
Musik: Band der deutsch-russischen Gemeinde „Quelle des Lebens“
Predigt: Weihbischof i. R. Johannes Weider Mitwirkung:Pastor Sergej Demidovitsch Ostukraine
„Miteinander den Weg gehen“ über den ehemaligen Grenzstreifen 
mit der Mauer-Gedenkstätte

25. Jahrestag des Mauerfalls Gedenkgottesdienst 
„25 Jahre friedliche Revolution“
ARD-Fernsehgottesdienst 
von 10.30 – 11.00 Uhr aus der Kapelle der Versöhnung in Berlin-Mitte
GEDENKEN AN FRIEDLICHE REVOLUTION 
UND ÖFFNUNG DER MAUER VOR 25 JAHREN

-LICHTERKETTE- entlang der Mauer, duch die Stadt

23.11. 10.00 Uhr, Ewigkeitssonntag mit Abendmahl, Pfarrer Thomas Jeutner



Weihnachtspiele in der Kapelle der Versöhnung
gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“
Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!

13.12. PARADEIS-SPIEL geeignet für Kinder ab 6 Jahre

14.12. 3. Advent CHRISTGEBURT-SPIEL

aufgeführt von der Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele



2015  Gedenken an den 30. Jahrestag 
der Sprengung der Versöhnungskirche
22.01. Kirchenschiff und 28.01. Turm 1985

Durch einen 1984 von den Kirchenleitungen im damaligen Ost- und Westberlin
mit dem Ostberliner Magistrat ausgehandelten Grundstücks-Verkauf
konnte im DDR-Neubaugebiet Hohenschönhausen ein Gemeindezentrum errichtet
und 1988 eingeweiht werden.
Liturgische Gegenstände waren vor der Sprengung ausgelagert und unter anderem in der 1981
gegründeten Ostberliner Versöhnungsgemeinde Marzahn weiter verwendet worden.
Ostberliner ehemalige Versöhnungsgemeinde ist seit 2002 Teil der Biesdorfer Ev. Versöhnungsgemeinde,
das Gemeindezentrum heißt seitdem „Gemeindezentrum Nord“.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden die Versöhnungsgemeinde und die Gedenkstätte Berliner Mauer
zu einem öffentlichen Zeitzeugen-Gespräch  in den Gemeinderaum in der Bernauer Straße 111 ein.

20.06. Workshop „Friedenspfad in Berlin“
Das Berliner Peacetrail-Team lädt ein zum Multiplikatoren-Workshop

Der Workshop richtet sich an alle diejenigen, die in den Organisationen und an den Orten
des Berliner Peacetrails arbeiten und an andere interessierte Personen,
die im Bereich Friedenserziehung, Demokratiebildung, Gleichberechtigung
und zivilgesellschaftliches Engagement tätig sind.
Paulo Freire Institut Berlin/ Paulo Freire Gesellschaft e.V. Berlin

20.06. 16:00 - 20:00 Uhr /21.06. 12:00 - 18:00 Uhr

Langer Tag der Stadtnatur 

10 Jahre Roggen auf dem Todesstreifen - Informationen und Gespräche
Evangelische Versöhnungsgemeinde/Kapelle der Versöhnung
und Michael Spengler/DENKWERK, Stiftung Berliner Mauer
in Kooperation mit / Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
Fachgebiet Acker und Pflanzenbau


21.06. ab 13.00 Uhr KONZERT „Musik als Klang der Natur“
Joachim Gies der Eintritt ist frei
Gies ist seit vielen Jahren mit diesem Ort und seiner Geschichte verbundenen
und verarbeitet sie auch in seinen Kompositionen.


21.06. ab 16.00 Uhr wird Erika Mayr (Dachimkerin) aus ihrem Buch "Die Stadtbienen" lesen
und im Anschluss mit den Teilnehmern über die Faszination Honigbienenvolk reden.


Juli Ernte 10 Jahre Roggenfeld


13.08. 56. Jahrestag Mauerbau


14. 08.-11.11. AUSSTELLUNG Eröffnung (Freitag 14.08. 18.00 Uhr)

Versöhnung, die wir verpasst haben
 Fotos der ukrainischen Künstlerin Yevgenia Belorusets
Fotoausstellung zum Donbass, dokumentiert Leben und Arbeiten vor dem Hintergrund des Krieges
in frontnahen Städten des Donbass trotzt aller Gewalt.
Die Ausstellung wird im Rahmen des Projekts «Die Siege der Besiegten» gezeigt.
Es hat die Erforschung und Dokumentation bürgerlichen Widerstands gegenüber
Konflikt- und riegspolitik zum Ziel.
Die ukrainische Fotografin und Autorin Yevgenia Belorusets hat über ein Jahr lang,
den Alltag in den frontnahen Städten des Donbass dokumentiert.

Die Bilder dieser Fotoserie wurden zuerst im ukrainischen Pavillon der 56. Biennale in Venedig 2015 gezeigt.
Zur Eröffnung sprach u.a. Paul Oestreicher, Journalist und anglikanischer Pfarrer

Partner der Ausstellung: Evangelische Kirchengemeinde Versöhnung, Rosa-Luxemburg-Stiftung,
Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland, Journalistenverband n-ost.


29.08. Lange Nacht der Museen, Dokumentationszentrum Berliner Mauer
Stündlich ab 18.00 Uhr, Nachtführungen, Dauer: 1 Std. bzw. 30 Min.
über den ehemaligen Grenzstreifen, durch die Ausstellung „Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin“ 
im Nordbahnhof und in der Dauerausstellung „1961 | 1989. Die Berliner Mauer“
23.00 Uhr Menschengedenken Kapelle der Versöhnung,
wir gedenken an die Opfer der heutigen Außengrenzen Europas,
mit Klangcollagen, biographischen Lesungen, Gebeten und einem musikalischen Weg mit Kerzen.



30.08. Poetry Slam – ein Dichterwettstreit
Kapelle der Versoehnung 
Kooperation mit der Versöhnungsgemeinde und Spokenwordberlin

05.09. und 09.09. Aufzeichnung Konzert von DeutschlandradioKultur
Matthew Herbert, geboren 1972 in Pembury/Kent, England, ist Komponist und Produzent.

Mit Ihm und mit zwei je 12 köpfigen Chorensembles,
RIAS Kammerchor und Rundfunkchor Berlin und dem üblichen Techniktross. 
Er Wird in seine Komposition 
The Unknown in der Kapelle produziert
und zum 03.10. auf DKultur und DLF gesendet.

Am 10.09. begrüßte Direktor, Prof. Dr. Klausmeier und der Pfarrer der Versöhnungsgemeinde,
Herr Thomas Jeutner, die 2-millionsten Besucherin in Kapelle der Versöhnung, 
(18 J) ist Schülerin (aus Tschechien und war derzeit mit ihrer Schulklasse auf einer Exkursion in Berlin,
Potsdam und Dresden unterwegs.


20.09. Pfarrer Thomas Jeutner im Saal B111
50 Jahre Bernauer Str. 111
Festgottesdienst, Vortrag/Gespräch

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Mitglieder und Freunde der Versöhnungsgemeinde!
Am Sonntag, dem 20. September 2015 wird das Gemeindehaus
der Weddinger Evangelischen Versöhnungsgemeinde an der Bernauer Straße 111 fünfzig Jahre alt.

In dem heute von der Stiftung Berliner Mauer genutzten Bau
wird um 10 Uhr zu einem Festgottesdienst eingeladen.
Dieser findet am historischen Ort des früheren Kirchsaales statt,
in dem sich heute die Ausstellung zur Teilungsgeschichte Berlins befindet.
Im Anschluss wird René Hartmann von der TU Berlin mit einem Vortrag
die Baugeschichte des Hauses in die kirchliche Architekturlandschaft Berlins einordnen. 


Kraft zu tanken, sich der christlichen Gemeinschaft zu vergewissern, still zu werden vor Gott,
Ermutigung zu bekommen für den vor mir liegenden Weg –
aus diesem Grund gibt es Kirchen und Gemeindehäuser.
Deshalb fiel nach dem Mauerbau bald die Entscheidung, den Menschen der Versöhnungsgemeinde
ein neues Domizil zu geben – auf der Westseite der Bernauer Straße.
Am 20. September 1965 war die feierliche Schlüsselübergabe.
Das Haus war als „vorübergehend zu nutzender Ersatzbau“ gedacht.

Über die Jahrzehnte wandelte sich die Nutzung im Gemeindehaus.
Heute befinden sich in 97 Prozent der ehemaligen kirchlichen Räume
Ausstellungsflächen des Dokumentationszentrums Berliner Mauer und seiner Verwaltung.
Im alten Kirchsaal, im 1. Stock mit seinen großen Fenstern, sind u.a. die 80er Jahre nachgezeichnet
mit den Initiativen der ostdeutschen Oppositionsgruppen, demokratische Reformen einzufordern.
Diese Bewegungen, die vielfach unter dem Dach der Kirchen gearbeitet haben,
waren einer der Gründe die zum Untergang der DDR führten.

Unsere Gemeinde nutzt heute, nach vielen Umbauten der Jahre 1999 / 2002-03 / 2013-2014,
in dem großen Haus noch einen Gemeinderaum, Büro und Teeküche.
Wenn aber das alte Gemeindehaus 50 wird, wollen wir feiern - am historischen Ort,
wieder im „alten“ Kirchsaal!
Nach dem Festgottesdienst am 20. September (Beginn: 10 Uhr)
wollen wir auf die Geschichte(n) des Hauses blicken.

Es gilt zu erzählen von jenen, die in den fünf Jahrzehnten das Gebäude vom Keller bis unter das Dach
mit Leben füllten. Jugendliche, die aus und ein gingen. Menschen, die Rat und Begleitung suchten –
und fanden. Gruppen und Kreise, die nachdachten, Aktionen planten,
mit Stadtteilgremien und Institutionen zusammen arbeiteten.


Pfarrer Manfred Fischer, der zu Weihnachten 1975 hier seinen Dienst begann,
in diesen fünf Jahrzehnten die Gemeinde 38 Jahre lang begleitet. 
Wir werden an ihn und sein Wirken denken, bei unserem Zusammensein
Gemeindegliedern, Gästen und Freunden.
10 UHR  Festgottesdienst; Mitwirkende aus der Versöhnungsgemeinde,
stellvertretend für fünf Jahrzehnte Gemeindeleben,
im Beisein des Architekten Harald Franke.

Predigt: Pfarrer Dr. Christoph Rhein.

11.15 UHR  Vortragsimpulse & Gespräch: Kirche gemeindenah:
Die Bernauer Straße 111 als West-Berliner Pionierbau für multifunktionale Gemeinde-Nutzung -
Wandel von der Betreuungskirche zur Nachbarschafts-kirche in ökumenischer und globaler Verantwortung.
Anmerkungern zur Nutzungsgeschichte des Gebäudes.  

Theologieprofessor Dr. Wolfgang Grünberg, Hamburg
,
Architekturhistoriker René Hartmann (TU Berlin)

Dr. Günter Schlusche (Stiftung Berliner Mauer, Berlin)

30.09. 18.00 Uhr, „Wie leben wir zusammen?“
 Lesung und islamisch-christliches Gespräch
über das Buch des mittelalterlichen arabischen Philosophen Abu Nasr Al-Farabi (870-950):

„Die Prinzipien der Ansichten der Bewohner der vortrefflichen Stadt“.

02.10. – 11.10. VOR-WORTE zum 3. Oktober 2005 / im Läutegerüst
Seit ihrer Einweihung am 9. November 2000 haben immer wieder
Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur die Kapelle der Versöhnung mit ihrem Besuch beehrt,
darunter auch viele, die den Prozess der Vereinigung Deutschlands persönlich
erlebt und mitgestaltet haben.
Einige von ihnen haben wir um ein kurzes „Vor-Wort“ zum 3. Oktober 2005,
dem 15. Jahrestag der Deutschen Einheit, gebeten.   Hören Sie selbst!

03.10.Oktober 
Danken, feiern und beten – 25 Jahre deutsche Einheit OPEN AIR

Fluchtschicksale damals und heute interkulturell und ökumenisch 
Gottesdienst Pfarrer Thomas Jeutner u.a.

15:00 Uhr  -  DANKEN und BETEN Ökumenische Andacht an der Kapelle der Versöhnung,
Musik: Kirk Smith Gospel – Leitung: Pfarrer Thomas Jeutner, - Mitwirkung: Thomas Gumbkow,
Ehepaar Ebrahimi und andere

16:00 Uhr  BETEN und Gedenken Miteinander den Weg gehen über den ehemaligen
Grenzstreifen mit der Mauer-Gedenkstätte

17:00  -  FEIERN und Begegnen Podiumsgespräch mit Flüchtlingen und für sie Engagierten,
u.a. Lissy Eichert, kath. St.-Christophorus-Gemeinde
Veranstalter: Gemeinsam für Berlin e.V.,
Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin
in Verbindung mit der Versöhnungsgemeinde und der ChristusKirche Mitte

Zum 25. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung
03.10. 20.00 Uhr Ursendung zeitgleich ausgestrahlt auf: DKultur und DLF

Produziert in der Kapelle der Versöhnung am 05.09. /09.09.
The Unknown Von Matthew Herbert

Komposition: Matthew Herbert / Recherche: Clarisse Cossais
Mit: RIAS Kammerchor und Rundfunkchor Berlin

Produktion: DKultur/BR/ROC 2015 Länge: ca. 30'

Die deutsche Teilung beginnt und endet im Äther.
Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die Alliierten die Rundfunkhoheit
in ihren jeweiligen Machtbereichen. Aber Radiowellen machen an keiner Grenze halt!

Zum 25. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung lässt der britische  den letzten Tag der Teilung
im Radio Revue passieren. 
Sendungen vom 2.Oktober `90 hüben und drüben bilden die Grundlage
einer Chorkomposition für zwei zentrale Institutionen des deutsch-deutschen Musiklebens:

RIAS Kammerchor und Rundfunkchor Berlin.

Diese, zu Zeiten der Teilung gegründeten Klangkörper heute unter dem Dach der ROC Berlin vereint.
Sie interpretieren eine zweigeteilte Komposition, zeitgleich ausgestrahlt auf DKultur und DLF.
Wer beide Programme empfängt, kann die Wiedervereinigung radiophon im eigenen Wohnzimmer nachvollziehen.

28.10. LESEZEIT , Gemeinderaum B111

Lesung und Gespräch / 
Heinrich Grüber - Gerechter unter den Völkern 1964 – 2014

mit der Herausgeberin und Religionspädagogin Beate Barwich,
Herausgeberin des Buches „Veni creator spiritus.
Heinrich Grüber - Gerechter unter den Völkern 1964 – 2014 
Propst Grüber trat im Mai 1961 als einziger deutscher Nichtjude als Zeuge im Eichmann-Prozess auf.

09.11. 26. Jahrestag Mauerfall Gedenkgottesdienst
Pfarrer Thomas Jeutner / Prof. Dr. Sándor Fazakas




09.11 Literarisch musikalischer Abend 
anlässlich des 15 jährigen Bestehens der Kapelle der Versöhnung

Die Veranstaltung am Gedenkabend zum Fall der Mauer lenkt den Blick nicht nur zurück auf die noch kurze,
aber intensive Geschichte des aus Lehm errichteten Gotteshauses.
Bundestagspräsident Norbert Lammert ist zu Gast in der Kirchengemeinde.

Der Abend ist darüber hinaus Auftakt eines ambitionierten Orgelprojektes der Gemeinde.



15.11. 10.00 Uhr, vorletzter Sonntag, Pfarrer Thomas Jeutner
Gemeinsam mit den Gemeinden am Weinberg, liturgischer Weg und Gottesdienst, 
OPEN AIR
vor der Kapelle, mit Abendmahl, 
anschließend Gespräch und Kontakte Punsch


18.11. Bußtag „Erinner dich mal!“

Bildungstag für Berliner Schüler und Schülerinnen (ab Klasse 5)
Filmdokumentation und Führungen durch die Gedenkstätte
und Kapelle Andacht für die Todesopfer an der Berliner Mauer (Anmeldung Notwendig)

AUSSTELLUNG „Grenzverletzung“ im Wandelgang der Kapelle
20.11. 11.00 Uhr, Eröffnung, bis 31. Januar 2016

In Zusammenarbeit mit Ralf Gründer
(Journalist / Autor) 
und dem Dokumentationszentrum am Moritzplatz, in Magdeburg.“
1982 führte der 27 jährige Reinickendorfer Künstler Stephan Elsner seine Arbeitsreihe
"Grenzverletzung" durch. Das Konzept beinhaltete 40 Kunstaktionen gegen Grenzen
materieller und immaterieller Natur.
In 40 Aktionen „verletzte“ der Künstler an verschiedenen Orten entlang der Berliner Zonengrenze
die Sperranlagen durch „ruinös gestaltete Kunst bei Bewusstseinsverdrängung durch Angst“.
In Sichtweite der Grenzanlagen befestigte der ehemalige HdK-Student an vorgefertigten 2 mal 3 Meter großen
Rahmen transparente Plastikbahnen, auf die er anschließend mehrere Lagen Papier aufbrachte,
deren Ränder er zuvor mit einer Gasflamme bearbeitet und so Bereiche emotionaler Ruinosität
geschaffen hatte. Anschließend bemalte er unter hoher psychischer Anspannung
die irregulären Strukturen mit roter Farbe.

Diese Kunstwerke hob Elsner über den 2 Meter hohen Vorderlandzaun in die Todeszone,
um anschließend mit einer Sprühpistole rotes Cochenil durch den Streckmetall
auf sein Werk zu sprühen.
Damit schuf Elsner einzigartige Negativ-Durchpausungen des Sperrzauns.

Am 18. Juli 1982 ersetzte Elsner vor laufender Kamera ein aus mehreren Betonplatten bestehendes Mauerfeld
(Mauer der zweiten Generation) durch Kunst.
In der Nacht zuvor hatte er die H-Profilträger der Vorderlandmauer präpariert,
um dann die Betonplatten (243 cm x 100 cm x 6 cm) bei Tageslicht schnell heraus hebeln zu können.
In Sichtweite eines Beobachtungs
turms der Grenztruppen der DDR
entstand unter hoher psychischer Anspannung Mauerkunst.

Grenztruppen und das Ministerium für Staatsicherheit waren durch die Aktionen aufmerksam geworden
und hatten Überlegungen angestellt Elsner aufzulauern und ihn dann bei einer seiner Aktion zu verhaften.
Die Planungen konnten nicht verwirklicht werden.

Nach einem Jahr dieser Art von politischer Einmischung und Markierung
wandte sich Stefan Elsner wieder anderen Vorhaben und Kunstprojekten zu. 

In der Öffentlichkeit waren seine Aktionen nur partiell durchgedrungen.

Eröffnung 20. November 2015,
anschl. Gespräch und weitere Infos im 
Gemeinderaum Bernauer Str. 111

09.12. 18.00 Uhr, LESEZEIT Gemeinderaum B111
Lesung und Gespräch „Den Schwächeren helfen, stark zu sein. Die Schrippenkirche im Berliner Wedding“.
mit der Schriftstellerin Regina Scheer, über ihr Buch
„Den Schwächeren helfen, stark zu sein. Die Schrippenkirche im Berliner Wedding“.
Die Autorin schrieb u.a. „Wir sind die Liebermanns“ 2006,
und zuletzt den viel beachteten Roman „Machandel“ 2014.


Weihnachtspiele in der Kapelle der Versöhnung
gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“

Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!

12.12. 16.00 Uhr, Paradeisspiel 

13.12. 16.00 Uhr, Christgeburt-Spiel

 

2016 WEIHNACHTSSPIELE
SONNTAG 10. Januar 16.00 Uhr, DREI-KÖNIG-SPIEL
geeignet für Kinder ab 6 Jahre

Gespielt von der „Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele“

Eintritt frei! / warm anziehen, die Kapelle ist unbeheizt!


Stephan Elsner | Grenzverletzung

bis 31.01. 2016AUSSTELLUNG im Wandelgang der Kapelle 
in Zusammenarbeit mit Ralf Gründer (Journalist / Autor)
und dem Dokumentationszentrum am Moritzplatz, in Magdeburg.

1982 führte der Berliner Künstler Stephan Elsner eine Arbeitsreihe mit dem Titel „Grenzverletzung“ durch.
Das Konzept beinhaltete 40 Kunstaktionen gegen Grenzen materieller und immaterieller Natur.

13. Januar, 18.00 Uhr 
Film ….und Gespräch mit dem Künstler und Ralf Gründer.
im Gemeinderaum Bernauer Str. 111

24.01. Pfarrer Thomas Jeutner 
Gottesdienst zum Gedenken an Sprengung der Versöhnungskirche 1985


15.03. 17.00 Uhr, ÖKUMENISCHER KREUZWEG / Wedding, Dienstag,
STATIONEN: 1. Sebastian Gemeinde Gartenplatz,
2. Augustana Gemeinde
3. und Ende Kapelle der Versöhnung
Alle Stationen beinhalten eine kurze Unterbrechung des Weges,
mit Aufenthalt und Andacht, je ca. 15 Minuten.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Evang. Kirchengemeinde am Humboldthain;
Evang. Versöhnungsgemeinde; Kath. St.Sebastian-Gemeinde; Selbst. evang.- luth. Gemeinde Augustana

25.03. Karfreitag Ökumenischer Kreuzweg Mitte

27.03. 05.00 Uhr, OSTERMORGENFEIER Kapelle und Elisabeth Friedhof

Pfarrer Thomas Jeutner 

27.03. 06.30 Uhr, OSTERFRÜHSTÜCK Gemeinderaum B111

27.03. 10.00 Uhr, OSTERN mit Abendmahl, Pfarrer Thomas Jeutner
28.03. 10.00 Uhr, OSTER Montag Diakon Oliver Lehmann anschließend 


Lesung und Gespräch mit Gerd Rücker 

Im Gemeinderaum an der Bernauer Straße 111, in 13355 Berlin.
Weil er sich mit der Grenze nicht abfinden wollte, dokumentierte der Weißenseer
Gerd Rücker
 (Jg. 1942) die Mauer und ihre Sperranlagen.
Seine heimlich gemachten Aufnahmen stellte er in einem illegalen Fotoalbum zusammen.
Jetzt wurden sie von der Stiftung Berliner Mauer im Christoph Links Verlag veröffentlicht,
zusammen mit biografischen Notizen aus Zeitzeugengesprächen,
geführt an den Aufnahmeorten. 

11.05. die Künstlerin Annette Rischer Spalink
zeigt ihre Installation
 „Ma dove stiamo andando?“– Wohin gehen wir?

anlässlich der Lesung von Jenny Erpenbeck‘s Roman „Gehen, ging, gegangen“ 

ab 18.00 Uhr in der Kapelle der Versöhnung.
Im April war das Werk in der Ausstellung Urban Nature Art im Turiner Parco San Salvario zu sehen
.
„Der seit vielen Monaten andauernde Strom der Flüchtenden, mit dem wir in Italien viel früher konfrontiert waren
als hier in Deutschland, hat mich zu dieser Installation bewogen. 

99 ultramarine Fusspaare symbolisieren ihn mit ihrer Farbe – ultra marine – übers Meer.
Die Farbe Blau hat auch über viele Kulturkreise hinweg
eine ähnlich positive Bedeutung und Symbolik: als Farbe des Friedens, der Hoffnung und Sehnsucht.“
Annette Rischer-Spalink lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Deutschland und Italien.
2012 zog sie von Kevelaer/Niederrhein nach Berlin, wo Sie über 20 Jahre ihre Produzentengalerie führte.
In dieser Zeit nahm sie an zahlreichen Auststellungen z.B. der Künstlergruppe Binnenheide
oder Manufaktum NRW teil.
In Italien stellte sie Ihre Installationen in Bellissimi „Quando Natura diventa arte“, in Pieve di Teco und
zuletzt in Turin aus. „Während ich mich früher auf die Malerei konzentrierte,
beschäftige ich mich heute vorwiegend mit Installationen aus „Wertstoffen“ und Naturmaterialien,
fertige aber auch Schmuck aus recyceltem Kunststoff“.

11.05. 18.00 Uhr „Gehen, ging, gegangen“

Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen
Oranienplatz-Flüchtlinge 
Kapelle der Versöhnung, Bernauer Straße 4, 10115 Berlin

Das Schicksal der Berliner Oranienplatz-Flüchtlinge regte die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck
an zu ihrem vielbeachteten neuen Roman „Gehen, ging, gegangen“ (Knaus Verlag 2015).

Zur Lesung mit der Autorin dieser
Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen lädt die Ev. Versöhnungsgemeinde ein.

Langer Tag der Stadtnatur 2016
 - 18.06.16, 16:00 - 20:00 Uhr / 19.06.16, 12:00 - 18:00 Uhr
Roggen auf dem Todesstreifen und „Garten der Versöhnung“

Informationen und Gespräche Für: Kinder ab 6 Jahren,
 Jugendliche, Familien, Erwachsene

Evangelische Versöhnungsgemeinde/Kapelle der Versöhnung und Michael Spengler/DENKWERK,
Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität
zu Berlin, 
Fachgebiet Acker und Pflanzenbau

Es begann mit Lupinen, im Frühjahr 1990 durch die DDR-Bürgerbewegung ausgesät -
das Leben kehrte symbolisch in den Todesstreifen der Mauer zurück.
Das Roggenfeld an der Kapelle ist zu einer Metapher für die Kultivierung
des Geländes des Todesstreifens und seiner Aneignung durch die Versöhnungsgemeinde seit 1989 geworden.

Am 18.+19. erwarten Sie kleine Rundgänge über das Gelände, Informationen, sowie fachkundige
Informationen zum Roggenfeld - und zum GARTEN DER VERSÖHNUNG
Ein Projekt der Versöhnungsgemeinde und der Gemeinde am Weinberg.
und: Berlin summt und blüht, Sie erhalten Einblicke in die Zukunft mit der Stadtimkerei
(im Garten der Versöhnung), Bienen im Naturwabenbau, Blühpflanzen, Wildbienen und einer Honigverkostung.

09. 07., KONZERT
„… es fehlet / an Gesang, der löset den Geist.“
Joachim Gies - Komposition und Uraufführung von

Die Titanen / Sonst nemlich, Vater Zevs  Wenn aber die Himmlischen
Nach Gedichten von Friedrich Hölderlin
für Sprechstimme, Sopran und Alt-/Tenorsaxophon

Angela Winkler – Sprecherin /
Gesine Nowakowski – Sopran /
Joachim Gies
Alt-/Tenorsaxophon, Perkussion 
Die A und A Kulturstiftung setzt 2016 die Förderung von Hölderlin-Kompositionen fort:

Joachim Gies, der schon 2012 erfolgreich das Gedicht „Mnemosyne“,
er wurde mit der Komposition zu drei späten Gesangsentwürfen betraut:

„Die Titanen“, „Sonst nemlich, Vater Zevs“ und „Wenn aber die immlischen“.

Die Stiftung verfolgt damit weiterhin das Ziel,
den Dialog zwischen den Künsten, hier Dichtung und Musik, zu ermöglichen


13. 08. Tag des Opfergedenkens, 
57 Jahrestag des Mauerbaus
GEDENKVERANSTALTUNG
13.08 Film „BIS AN DIE GRENZE“ 
Der Private Blick auf die Grenze,
von Claus Oppermann / Gerald Grote

Super-8 /8mm Filmer aus Ost und West
erzählen die „Teilungs-“ - und „Mauergeschichte“.

15.00 - 15.45   ZEITZEUGEN Cafe im Garten Hotel Grenzfall 

14.00 - 14.45 der 13. August  Leben mit der Mauer

16.00 - 16.45 Jugendkultur nach Mauerbau

17.00 - 17.45 Aktionen gegen die Mauer


19.30 Poetry Slam, in der Kapelle 
– Ein Dichterwettstreit,
Mehrere Poetry Slammer treten
 in einen lyrischen Wettstreit
das Publikum stimmt ab.

Wolf Hogekamp • Kooperation mit der Versöhnungsgemeinde
und Spokenwordberlin 
• Kapelle der Versöhnung

16.08. - 15.10. Ausstellung und Raum-Zeit-Komposition
en
der Kapelle der Versöhnung / Gedenkstätte Berliner Mauer
INTEGRAL-ART Wallmann GbR; Susanne Wallmann

Ich schweige nicht 
Text auf dem Grabstein von Jürgen Fuchs (1950-1999), 

auf dem Heidefriedhof in Berlin-Mariendorf
Idee + Produktion: INTEGRAL-ART Wallmann GbR; Susanne Wallmann.

Eine eigens für die moderne Architektur der Kapelle der Versöhnung geschaffene 
Raum-Zeit-Komposition
von H. Johannes Wallmann wird zu hören sein. 
Sie setzt sich aus Elementen seines
„Jürgen-Fuchs-Zyklus - ICH SCHWEIGE NICHT“ zusammen
zeitgleich ist im Wandelgang der Kapelle eine Ausstellung mit den im Zyklus enthaltenen Texten, 
sowie Fotos des bekannten Berliner Künstlers Harald Hauswald zu sehen.


Am Sonnabend, 15. Oktober, 17.00 Uhr wird der „Jürgen-Fuchs-Zyklus - ICH SCHWEIGE NICHT“ 
in der Kapelle akustisch/optisch in seiner Videofassung als Finissage der Ausstellung insgesamt zu erleben sein.
Fuchs war ein besonders mutiger Schriftsteller und einer der namhaftesten DDR- Oppositionellen,
auf des­sen Grabstein sich die Inschrift befindet: „ICH SCHWEIGE NICHT“.
1976 hatten sich der Schriftsteller Fuchs und der Komponist Wallmann bei Robert Havemann
in Grünheide kennengelernt. 
Durch das Bürgerbüro an der Bernauer Straße,
dem Fuchs angehörte, besteht eine besondere Verbindung zwischen
der Versöhnungs­gemeinde und Jürgen Fuchs.
Mit seinem Zyklus stellt Wallmann die ICH-SCHWEIGE-NICHT-Thematik
in einen kultur- und politik-geschichtlichen Zusammenhang.
Der Komponist, dessen avancierte Musik von Zigtausenden Menschen gehört und von
zahlreichen Rundfunkanstalten gesendet wurde, bezieht hochaktuelle Texte ein;
von Jürgen Fuchs bis Edward Snowden, von Dietrich Bonhoeffer oder Martin Luther King.

Das Projekt wird in Kooperation der Versöhnungsgemeinde, der Robert Havemann Gesellschaft e.V.
(Projektträger) realisiert, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes sowie den Freistaat Thüringen.

14.09. 19.00 Uhr Autorenlesung „Syrische Spuren“ von Ulrike Piechota

28.09. 18.00 Uhr, VERSÖHNUNG Lesung zu diesem Thema 
aus heiligen Schriften in vier Sprachen
- Hebräisch, Arabisch, Türkisch, Deutsch.

Nach der Lesung erwarten Sie interessante Gespräche bei einem kleinen Imbiss.


21.10. 10.00 Uhr, ERÖFFNUNG

Niemand hat die Absicht... Screenshot-Fotografie aus der 
Kameraarbeit von Herbert Ernst, 

gedreht in den Jahren 1961 und 1962 im geteilten Berlin.
Eine Kooperation zwischen der Gedenkstätte am Moritzplatz/Magdeburg & der Evangelischen Versöhnungsgemeinde,
Zusammenstellung der Filmdokumente: Ralf Gründer

Veranstaltungen in diesem Rahmen im Gemeinderaum Bernauer Str. 111


Freitag, 11. 11., 19.00 Uhr: „Die Mauer klagt an“





2017 
20.01. 19.00 Uhr, Film & Gespräch
im Beisein des Kameramannes Georg Pahl 
zeigen wir als 16 mm-Streifen seinen TV-Dokumentarfilm

„Wem gehört Luther? Impressionen aus Deutschland 1983“.
Das Lutherjahr 1983 im Spiegel eines Dokumentarfilms, 
gedreht an deutsch-deutschen Schauplätzen
zum Auftakt des 500. Reformations-Jubiläums. 
Zum 500. Geburtstag des Reformators, würdigte ihn
die DDR als führende Persönlichkeit des Übergangs vom Feudalismus zur frühbürgerlichen Gesellschaft.
Der Dokumentarfilm, der an vielen Orten der Bundesrepublik und der DDR im LutherJahr 1983 entstand,
zeigt jedoch, dass Luther eine Kraft ist, die Menschen über Grenzen hinweg zusammenführen konnte
und auch Staat und Kirche in der DDR veranlasste, einen Schritt aufeinander zuzugehen.

22.02. 19.00 Uhr, Unsere Winter-Reihe der besonderen Dokumentarfilme
setzen wir mit Film & Gespräch mit dem Regisseur 
„So haben Sie die Region noch nie gesehen“
Berlin und Brandenburg von oben, Film von Jan Tenhaven fort.

Im Gleitflug über Mark und Metropole - und berührende Porträts ihrer Bewohner: 

Wie haben sie sich ihre Heimat zu eigen gemacht?

Der Film zeigt ungewohnte Blickwinkel auf Land und Leute, im Gleitflug über Mark und Metropole.
25 Jahre nach der Wiedervereinigung wagt der Film eine Bestandsaufnahme aus luftiger Perspektive.
Berauschende Bilder zwischen Sonnenauf- und untergang, pointiert kommentiert von Schauspieler Florian Lukas
("Good Bye Lenin", "Weißensee").
Zu den Porträtierten gehören u.a.: Street Artist Christian Awe, der über den Dächern Berlins
an Kunstwerken arbeitet, die Potsdamerin Nadine Borchardt, die sich in einem von Männern dominierten Handwerk
als eine der wenigen Bootsbauerinnen etabliert hat, oder Dom-Imker Uwe Marth, der auf dem Dach
des Berliner Doms über Bienenvölker wacht und den Beweis antritt, dass Natur auch in der Mitte Berlins
ihren Platz findet.



03.03. 18.00 Uhr, WELTGEBETSTAG Dr. Konstanze Scheurer und Team

05.04. ab 17.00 Uhr, 
ÖKUMENISCHER KREUZWEG / Wedding

1. Station St. Sebastian Gemeinde Gartenplatz,

2. Station Augustana Gemeinde

3. Station und Ende Kapelle der Versöhnung

Alle Stationen beinhalten eine kurze Unterbrechung des Weges,

mit Aufenthalt und Andacht,  je ca. 15 Minuten.


05.04. 18.00 Uhr, Musikalische Passionsandacht

St. Pauls-Kirche, Badstr. 50, 13357 Berlin.

Romantische Musik für Chor und Orgel von Charles Gounod, 
Gabriel Fauré und César Franck
Antonia Hikel-Demmler - Sopran, Hye-Lin Hur - Orgel,

Projektchor der evangelischen Gemeinden Versöhnung, am Humboldthain
und an der Panke,
unter Leitung von Annette Diening,

Pfarrer Andreas Hoffmann, Andacht


...und denn nüscht wie raus...
08.04. 09.45 Uhr, Taufengel in Spremberg
Treffpunkt Bernauer Str./Ecke Ackerstr.

Diese Busfahrt beginnt mit dem Mittagessen in Leuthen (Zander oder 2 kleine Rouladen),
danach sehen wir den Taufengel in der Kirche in Spremberg an.
Im Anschluss besuchen wir das Heimatmuseum im Spremberger Schloss.
Nach kurzer Einführung durch den Direktor hat jede/r individuell Zeit das Museum
(auch mit Taufengel) zu besichtigen. 
Das Kaffeetrinken mit Hefeplinsen findet anschließend
im Restaurant Schweizergarten hinter dem Schwanenteich statt. 


     
13.04. 18.00 Uhr, Gründonnerstag Pfarrer Thomas Jeutner Tischabendmahl 
14.04. 10.00 Uhr, Karfreitag Diakon Oliver Lehmann
14.04. 11.30 Uhr, Karfreitag ÖKUMENISCHER KREUZWEG Mitte
15.04. 19.00 Uhr, KarsamstagOsterfeuer im Gemeinschaftsgarten NiemandsLand
16.04. 04.30 Uhr, Ostersonntag Ostermorgenfeier Liturgie an der Feuerschale,
Meditativer Gang über den Friedhof.
16.04. 06.00 Uhr, Ostersonntag Osterfrühstück B111
16.04. 10.00 Uhr, Ostersonntag Pfarrer Thomas Jeutner
17.04. 10.00 Uhr, Ostermontag Pfarrer Thomas Jeutner
Open Air Gottesdienst mit Posaunenchor im Gemeinschaftsgarten NiemandsLand

02.05. 19.30 Uhr, KONZERT, Eintritt frei,  Spenden erbeten

chamberorchester "Brücken zu Europa"
 Werke von Benjamin Britten, Sergei Prokofjew, Jean Francaix und Bohuslav Martinu


07.05. 10.00 Uhr, Jubilate Superintendent Martin Kirchner,
Musikalischer REGIONALGOTTESDIENSTzur Einführung von Kirchenmusikerin Annette Diening
Mit Kirchenmusikdirektor Michael Bernecker und Pfarrteam der Gemeinderegion Gesundbrunnen
Anschließend herzliche Einladung zum Empfang im Hotel Grenz Fall,

14.05. 10.00 Uhr, Kantate 
Gottesdienst mit Chormusik  
Pfarrer Thomas Jeutner / Annette Diening 

KIRCHENTAG 
HIER LEBT KIRCHE BERNAUER STRASSE
geführter Rundgang, Dauer 1,5 Stunden
25.26./27.05 15.00 Uhr, Treffpunkt: vor der Kapelle

Der Rundgang beginnt an der Kapelle der Versöhnung, geht über die „Schrippenkirche"
zur Lazarus Kapelle, endet im Foyer Haus "Sonneneck",
mit anschließender Einladung zum Ausblick vom Dach Haus "Sonneneck“ im Lazarus Haus Berlin.

KIRCHENTAG
25.05. 11.00 Uhr, Himmelfahrt Gemeinsamer Gottesdienst am Humboldhain
25.05. 21.30 Uhr Himmelfahrt Gutenacht-Cafe zum Kirchentag,
im Gemeinschaftsgarten NiemandsLand,
23.00 Uhr, Complet in der Kapelle

25.05. 19.00 Uhr Himmelfahrt PODIUM in der Kapelle
DU siehst mich nicht hinter Mauern, Anfragen an den Strafvollzug

26.05. 19.00 Uhr, Zentrales Feierabendmahl des Kirchentages
Open Air an der Kapelle der Versöhnung
Predigt: Marianne Birthler, Liturgie : Pfarrteam der Gemeinden
Versöhnung und Am Weinberg, Band : "Klangfisch"

04.06. 10.00 Uhr, Pfingsten mit Abendmahl Pfarrer Thomas Jeutner
05.06. 10.00 Uhr, Pfingstmontag
11.06. 10.00 Uhr, Trinitatis Prädikant Oliver Lehmann

Langer Tag der Stadtnatur 2017

Sa. 17.06. 16:00 - 18:00 Uhr / So. 18.06. 12:00 - 17:00 Uhr

Roggen auf dem „Todesstreifen“, „Gemeinschaftsgarten im NiemandsLand“
Für: Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche, Familien, Erwachsene
Evangelische Versöhnungsgemeinde/Kapelle der Versöhnung 
und
Michael Spengler/DENKWERK.
 Stiftung Berliner Mauer in Kooperation
mit Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Fachgebiet Acker und Pflanzenbau

Es begann mit Lupinen 1990 durch die DDR-Bürgerbewegung ausgesät 
- das Leben kehrte symbolisch in den Todesstreifen der Mauer zurück.
Seit 2005 baut die Versöhnungsgemeinde mit beteiligten Partnern,
der Gedenkstätte Berliner Mauer und Lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin,
Fachgebiet Acker und Pflanzenbau, Roggen an.
Eine Projekt-Idee von Michael Spengler/DENKWERK aufnehmend, der u.a. Anstoß zum Projekt gab. 

Der geerntete Roggen wird zu Mehl vermahlen, zu Friedensbroten, Brötchen die Sie an der Kapelle verkosten
können und hin und wieder zu Abendmahloblaten verbacken
Wie in den Jahren zuvor, wollen wir Ihnen am Langen Tag der StadtNatur wieder einen Einblick
in die Geschichte und die NEUEN Projekte am Ort vorstellen.
Es erwarten Sie kleine Rundgänge, sowie fachkundige  Informationen
aus der Entstehungsgeschichte, Informationen zum Roggenfeld -
und AKTUELL der Garten im NiemandsLand 
Ein Projekt der Versöhnungsgemeinde und der Gemeinde am Weinberg hinter der Kapelle.

25.06. 10.00 Uhr, 2. Sonntag nach Trinitatis RUNDFUNK-Gottesdienst
Pfarrer Thomas Jeutner, Lektorin: Elke Kielberg / Team


27.06. 19.30, LESUNG Buchvorstellung "Fremde Eltern"
Zeitgeschichte in Tagebüchern und Briefen / Joachim Krause
Eine Brisante Entdeckung auf dem Dachboden des Pfarrhauses,
2000 Briefe und einige Tagebücher aus der Zeit zwischen 1933-45
Authentische Zeugnisse der Zeitgeschichte

30.06. 15.00-18.00 Uhr 01.07. 11.00-14.00 Uhr /  02.07. 11.00-14.00 Uhr
im WANDELGANG der KAPELLE WIR MALEN KRÄHEN
offene Malwerkstatt mit den Künstlerinnen Maria und Natalia Petschatnikov
Für das KUNSTPROJEKT  BERLINER KRÄHEN 
vom 06.09.-29.09.017 
auf dem abgeernteten Roggenfeld

07.07.+ 04.08. 19.00 Uhr "Orgel mit Biss"
in der Stephanus-Kirche im Wedding

30 Minuten Orgelmusik und anschließend Leckeres von der "Bio-Landküche"
Orgelmusik ist wie das Salz in der Suppe. Wir bieten beides !

Birgt doch die Stephanus- Kirche einen Schatz in sich:
eine Orgel der Firma Schlag & Söhne aus dem Jahre 1904. 

Stephanus- Kirche, Prinzenallee 39/40

16. 07. 19.00 Uhr „Poetry Slam – ein Dichterwettstreit“
Poetry Slam ist eine moderne, lebendige Form der Poesie.
Es gibt weder ein Bühnenbild, noch Kostüme oder Masken.
Es gibt nur die Poeten und ihre Worte-  nur so muss es dem Künstler gelingen,
das Publikum für sich zu gewinnen. 
„Mauerslam“ bereits zum fünften Mal in die Kapelle der Versöhnung.
Welchem Akteur es gelingt, die Zuhörer am meisten zu beeindrucken,
entscheidet am Ende das Publikum.
Gäste:  
Max Gebhard, Katharina Hubois, Felix Römer, Noah Klaus, Sulaiman Masomi, Volker Strübing,
Julian Heun, Nick Pötter, Micha Ebeling,
Moderation: Wolf Hogekamp    

Kooperation: Stiftung Berliner Mauer / Versöhnungsgemeinde und Spokenwordberlin

19.07. 19.00 Uhr, TSCHING Balkan Tango Swing KONZERT 

Franziska Kraft - Violoncello / Ben Aschenbach  Gitarre / Helmut Mittermaier – Saxophone

Tsching spielt kammermusikalischen WorldJazz. Das Trio widmet sich
dem musikalischen Kosmos aus Swing,  Tango, moderner Klassik, Balkan,
altem regionalem Liedgut und Klängen aus imaginären Wellen.

Das Wort Tsching entstammt einem der ersten eigenen Songs.
Die Reise begann im Jahr 2010. Seither entlockt Tsching den drei Instrumenten
Cello, Gitarre und Saxophon eine Mischung aus virtuosem Übermut, sehnsuchtsvollen Balladen, 
Melancholie und pulsierenden Tanzrhythmen, verpackt in außergewöhnliche Klangfarben.

13. 08. Tag des Opfergedenkens, 58. Jahrestag des Mauerbaus
GEDENKVERANSTALTUNG 
Andacht in der Kapelle der Versöhnung,

Liturgie Pfarrer Thomas Jeutner Musikalische Begleitung:
„Andante“, von Jean Francais
„Andante“, aus einem Streicher-Trio von Mieczslaw Weinberg,
„Aria“, aus den Goldberg Variationen, von Johann Sebastian Bach,

Magdalena Krawczuk, Bratsche; Marcin Ostrowski, Geige; Zuzanna Szambelan, Cello
Beitrag: Dr. Maria Nooke (Ton-Bild Übertragung auch in den Wandelgang)

Gedenken am Mahnmal Berliner Mauer



19.08. 11-14 Uhr Samstag /  Sonntag 20.08. 11.-14. Uhr
im WANDELGANG der KAPELLE
WIR MALEN KRÄHEN
2. 
offene Malwerkstatt mit den Künstlerinnen Maria und Natalia Petschatnikov

Für das KUNSTPROJEKT / Ausstellung BERLINER KRÄHEN 

vom 06.09.-29.09.017 auf dem abgeernteten Roggenfeld,

01.10. 10.00 Uhr, 16. So. nach Trinitatis Pfarrer Thomas Jeutner mit Abendmahl
ERNTEDANK ORGANISTIN Annette Diening

03.10. 15.00 Uhr, Tag der, KONZERT zur ORGELEINWEIHUNG
(beschränkte Platzzahl) Improvisationskonzert;
Orgel: Dirk Elsemann (Berlin)
WEITERE KONZERTE 
14.10. 17.00 Uhr
Romantische Musik für Violine und Orgel

Werke von Rheinberger, Webber u.a.
Theresia May, Violine; Annette Diening, Orgel 



28.10. 15.00 Uhr 
Orgelwerke über Lutherlieder 
"Ein feste Burg" u.a., Annette Diening, Orgel 



05.11. 10.00 Uhr Kapelle der Versöhnung 
Gottesdienst auf der Grenze

Am 5. November wird zu einem besonderen Gottesdienst

im Gedenken an den Sturz der Mauer vor 28 Jahren eingeladen.

In der Tradition der vergangenen Jahre endet dieser "Gottesdienst auf der Grenze" mit einem großen
Open Air Abendmahl vor der Kapelle. 
Aus den jeweiligen benachbarten Predigtkirchen
der Gemeinde Am Weinberg (Zion,
Golgatha, Sophien) kommt stets eine große Anzahl von Gemeindemitgliedern
zu Fuß 
zur Kapelle an die Bernauer Straße gepilgert,
um an dem Abendmahl teilzunehmen.

Es wird begleitet vom Bläserchor der Kirchengemeinde Am Weinberg.



09.11. 28. Jahrestag des Mauerfalls 
10.00 Uhr: An der Hinterlandmauer: 

Begrüßung Prof. Dr. Axel Klausmeier (Stiftung Berliner Mauer)
Statements der SchülerInnen aus Frankreich, Deutschland und Norwegen

ca. 10.20 Uhr: Ansprache Freya Klier (Vorstandsmitglied Bürgerbüro e.V.) Autorin, Regisseurin;
anschl. Lied: Die Gedanken sind frei (gesungen von allen Teilnehmenden 
3 Strophen in deutscher Sprache,

Begleitung mit der Gitarre durch Pfarrer Thomas Jeutner 

Posaunenruf es werden Rosen in die Hinterlandmauer gesteckt.


10.30 Uhr  Gedenkandacht

Begrüßung und Einleitung Pfarrer Thomas Jeutner

Ansprache und Filmbeitrag "Überwindung der Diktatur in Albanien"

Dr. Jonila Godole
Institut für Demokratie, Medien und Kultur; Tirana Albanien

11.11. 10.00-14.00 Uhr
Das Gartenjahr geht in die Winterpause

Ein letzter Arbeitseinsatz im Garten "Niemandsland"
Imbiss und warme Getränke nicht vergessen

22.11. ab 09.00 Uhr Buss und Bettag
Erinnere dich mal Projekttag für Schülerinnen
und Schüler

15.12. AUSSTELLUNG in der KAPELLE Origami – die Kunst des Papierfaltens - 

Sadako und die 1000 Kraniche - was hat das mit uns zu tun?

Erasmus+ Projekt: From Papyrus to Stonepaper and Beyond – the Questions Behind
Grundschule im Beerwinkel – Berlin Spandau
und Kinder und Lehrer/innen 
aus
Holland, Estland, Polen, Griechenland, Türkei, Spanien, Schottland – Italien, Weißrussland

Die Schülerinnen aus den Partnerländern Estland, Polen, Griechenland, Türkei, Spanien, Holland und Schottland
werden an der Kapelle der Versöhnung im Mauermuseum am
15. Dezember von 12 - 15 Uhr
das Grußwort in ihren Sprachen verlesen, zusammen Musik machen
und die Informationen - mündlich und schriftlich - und Kraniche verteilen,
gefaltet aus Steinpapier, dem Papier, das kein Wasser und keine Bäume bei der Herstellung
und beim Recyclen braucht, in der Hoffnung, dass die Botschaft weitergetragen wird.
Dazu brauchen sie viele Passanten, die die Kinder ansprechen können.

Wir laden ein, beim generationsübergreifenden Krippenspiel dabei zu sein.
Es wird am Heiligen Abend 2017 um 15.30 Uhr aufgeführt, in der Kapelle der Versöhnung.
Es dauert – mit vielen gesungenen Liedern – ca. 45 - 50 Minuten.
Es wirken Kinder und Jugendliche mit, aber auch Erwachsen und Hochbetagte.
Gerade dieses Zusammenspiel aller Lebensalter macht unser Weihnachtsstück so besonders

16.12. 16.00 Uhr, Sonnabend Paradeis-Spiel geeignet für Kinder ab 6 Jahre
aufgeführt von der Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele
17.12. 16.00 Uhr, Sonntag Christgeburt-Spiel

aufgeführt von der Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele

24.12. 15.30 Uhr, Heilig Abend Krippenspiel Pfarrer Thomas Jeutner
24.12. 18.00 Uhr, Heilig Abend Musikalische Christvesper
Pfarrer Thomas Jeutner, 
Festliche Musik Organistin Annette Diening
25.12. 10.00 Uhr, 1. Christtag Prädikant Oliver Lehmann Diakon
31.12. 15.00 Uhr Sylvester mit Abendmahl Pfarrer Thomas Jeutner

B E E T - V E R G A B E Garten NiemandsLand für 2018
Ganz wundervoll war unser erstes "richtiges" Gartenjahr im NiemandsLand. ein 
Gemeinschaftsgarten
Projekt der Ev. Versöhnungsgemeinde am Weinberg
Mal. Ehrlich, wer von Euch hätte für möglich gehalten,
dass uns unser Gemeinschaftsgarten so über alle Maßen erblüht, überrascht, verzaubert,
uns zueinander bringt und auch über den Gartenzaun hinweg allerorten Begeisterung auslöst?

Damit auch 2018 alles gedeihlich weiter wächst, bitte ich Euch, mir bis zum 20. Dezember Bescheid zu geben,
wer 2018 wieder oder zum ersten Mal ein eigenes Beet beackern will.
Auch wenn das Interesse die Zahl der vorhandenen Beete übersteigen sollte, geht bitte davon aus,
dass wir Lösungen finden, mit der alle leben können.

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen. Noch viel mehr freue ich mich
auf Euer begeistertes & unser gemeinsames Tun.


Herzlichen Dank an Euch für dieses so hoffnungsfrohe Jahr.

Mit herzlichen Grüßen, auch im Namen von Thomas Jeutner, Bernd Schumann


2018 07.01. 16.00 Uhr, Sonntag n. Epiphanias
Drei-König-Spiel
geeignet für Kinder ab 6 Jahre

aufgeführt von der Berliner Spielkumpanai der Oberuferer Weihnachtspiele
 

30. 01. 19.30 Uhr Dok-Film & Gesprächs-Abend am Dienstag, GEMEINDERAUM B111
D o k u m e n t a r f i l m e  z u m  M a u e r b a u Kameramänner von 1961
Mit den Kamera-Zeitzeugen Herbert Ernst, Dieter Hoffmann & Georg Pahl
Sie haben in Berlin (West) die ersten Filmaufnahmen vom Mauerbau gedreht:

Herbert Ernst  arbeitete für die Neue Deutsche Wochenschau (NDW) und Dieter Hoffmann für den SFB.

Wenige Wochen später, im September 1961, kam Georg Pahl dazu
und berichtete während der nächsten 25 Jahre für die NDW.
Die drei Filmkamera-Zeitzeugen sind zu Gast bei einem Gesprächs- und Filmabend
im Gemeinderaum der Versöhnungsgemeinde, am Dienstag, dem 30. Januar 2018, um 19.30 Uhr.

Gezeigt und aus heutiger Sicht kommentiert werden die ersten Wochenschau-Berichte zum Mauerbau,
Fluchtaufnahmen und die Panzerkonfrontation vom 25.-28. Oktober 1961 am Checkpoint Charlie.
Damals schrammte die Welt nur knapp an einem neuen Krieg vorbei.

Auch der Dokumentarfilm „Licht an der Mauer - Weihnachten im zweigeteilten Berlin″,
den Herbert Ernst für GTN 1962 drehte, wird erstmalig in Deutschland aufgeführt.

Moderation: Ralf Gründer (Journalist / Autor).

„Zwischen dir und mir“ Ökumenische Bibelgespräche
Zugänge zum Hohelied der Liebe -  jeweils dienstags,  19.00 - 20.30 Uhr

20. Februar:„Süßer als Wein – Stark wie der Tod“ 
Hohelied Kap. 1,2-4/6,8-10/,6-7 
Gemeindehaus Augustana,  Usedomer Str. 11  

27. Februar: „Ich suchte, den meine Seele liebte“

Hohelied Kap. 1,5-8 / 3,1-6 / 5,2-8 
Gemeinderaum Versöhnung, Bernauer Str. 111 
 
6. März: „Meine Schöne, so komm doch!“
Hohelied Kap. 2,8-14/ 7,11-14 

Gemeindehaus St.Paul, Badstr. 50 

13. März: „Die Liebe hört niemals auf“ 1. Korinther 13

Gemeindehaus St. Sebastian, Feldstr. 19

Veranstaltung der Evang. Kirchengemeinde St. Paul; 
Evang. Versöhnungsgemeinde;
Kath. St.Sebastian-Gemeinde; 
Selbst. evang.- luth. Gemeinde Augustana

02.03. 18.00 Uhr, WELTGEBETSTAG Thema: SURINAM Kapelle

21.03. 17.00 Uhr 
Ökumenischer Kreuzweg der Jugend im Brunnenviertel

Beginn St. Sebastian 17.00 Uhr über Augustana- Kirche;
Gemeinde Am Humboldthain, 
Ende in St. Paul gegen 19.00 Uhr,
mit Passionsmusik Projektchor und Orgel

ANSCHLIESSEND:
 
Orgel Satt St. Pauls-Kirche 
Josef G. Rheinberger: Stabat Mater, Mendelssohn: Hör mein Bitten, Herr (Hymne)

Antonia Hikel-Demmler(Sopran) Uwe Schamburek (Orgel); Leitung: Annette Diening,

21.03. 19.00 Uhr, Passionsmusik für Chor und Orgel

i
n der St. Pauls-Kirche, Badstr. 50
,
Leitung: Annette Diening,

28.03. 19.30 Uhr D o k u m e n t a r f i l m e   z u m   M a u e r b a u
Der frühe Widerstand gegen die Mauer“ Film- und Gesprächsabend

Versöhnungsgemeinde GEMEINDERAUM Bernauer Str. 111,

Frühe Aktionen von Daetwyler, Kkayat & Zutshi, Beilig u. A; 
WIDERSTAND

Dokumente und Filme zu den frühen Aktionen des Mauerprotests 
Den Kameramännern Herbert Ernst und Georg Pahl gelang es, frühe Aktionen filmisch zu dokumentieren.
Ihnen ist es zu verdanken, dass die Aktionen von Dieter Beilig und Edmond Khayat zumindest teilweise
festgehalten wurden. 
Weitere Dokumente stammen aus der Polizeihistorischen Sammlung
und dem ehemaligen Ministerium der Staatssicherheit der DDR, die diese Aktionen beobachtet haben.
Gezeigt und aus heutiger Sicht kommentiert, werden Wochenschau- und Presseberichte zum frühen Widerstand.

30.03. 10.00 Uhr, Karfreitag mit Abendmahl, Prädikant /Diakon Oliver Lehmann
31.03. 19.00 Uhr, OSTERFEUER, Garten im Niemandsland
01.04. 05.00 Uhr, OSTERN OSTERMORGENFEIER Kapelle und Elisabeth Friedhof
01.04. 06.00 Uhr, OSTERN OSTER-Frühstück, Gemeinderaum BERNAUER 111
01.04. 10.00 Uhr, OSTERN Gottesdienst Pfarrer Thomas Jeutner 
02.04. 10.00 Uhr, OSTER MONTAG Bläser-Gottesdienst im Garten „Niemandsland“




10.04. 19.30 Uhr, 
NEUES Chorprojekt am Gesundbrunnen

Die Gemeinden Versöhnung, Am Humboldthain, an der Panke starten ein neues Chorprojekt.
In der Johannisnacht sollen Chorwerke acapella
im Wechsel mit solistischen Werken an der neuen Orgel in der Kapelle der Versöhnung (Bernauer Str.)
zur Aufführung kommen. Anschließend lassen wir den Abend beim Johannisfeuer im "Garten Niemandsland" 
ausklingen. 
Unterstützt werden wir bei diesem Projekt von dem Ensemble „La voix mixte“
unter Leitung von Uta Schlegel. Die Proben beginnen am Dienstag in der Badstr. 50
und finden dann wöchentlich dort statt.

18.04. 19.00 Uhr Werke von Bach, Mernier und Matter, Megumi Hamaya
Eintritt: frei, Spenden erbeten 
anschließend: Leeckeres vom "Guten Abend Kaffee"

10.05. 10.00 Uhr, Christi Himmelfahrt Pfarrer Thomas Jeutner u. A.
OPEN AIR „Garten im NiemandsLand“
Gemeinsamer Gottesdienst in der Region, mit der Gemeinde Am Weinberg

20.05. 10.00 Uhr, Pfingstsonntag
Pfarrerin Ann-Kathrin Hasselmann 
 20.00 Uhr, Sommerkonzerte in der Kapelle

Eröffnungskonzert Kammermusik für Violine und Orgel
Theresia May - Violine, Annette Diening – Orgel

20.05. 20.00 Uhr
 Sommerkonzerte in der Kapelle
von Mai bis Oktober, 
Kapelle der Versöhnung, Bernauer Str. 4, 10115 Berlin 

Eröffnungskonzert: Kammermusik für Violine und Orgel
Werke von Komponisten aus Deutschland, Russland, USA, Frankreich und GB 
Theresia May - Violine, Annette Diening – Orgel
Eintritt frei. Spenden erbeten.


05.06.- 19.08., Pressetermin 05.06. 11.00 Uhr
Mobile Churches Anton Roland Laub. FOTOGRAFIEN
Kuratorin: Sonia Voss
 im Wandelgang der Kapelle der Versöhnung
Eröffnung 05.06. 19.00

Bukarest in den 1980er Jahren. Mehrere Jahre lang wendet Ceausescu sein Programm der »Systematisierung«
auf die rumänische Hauptstadt an: ein Drittel des historischen Zentrums wird dem Erdboden gleichgemacht,
um imposante Gebäude zu errichten und breite Alleen zu Ehren des Regimes zu ziehen.
Trotz besonderer Verbissenheit im Umgang mit den Kirchen, bleiben sieben von ihnen verschont,
wobei ihnen eine ebenso außergewöhnliche, wie absurde Behandlung widerfährt:
sie werden auf Schienen gehoben, versetzt und hinter Wohnblöcken versteckt.
Andere Sakralbauten, wie die Polnische Synagoge, werden von sozialistischen Plattenbauten verdeckt.
Aus dem Stadtbild gelöscht, führen sie ein geheimes Leben in einer verschachtelten Architektur,
die die heutige Stadtlandschaft prägt.


Die vorliegende kritische Bestandsaufnahme verbindet aktuelle Fotografien mit Archivmaterial und beleuchtet
eine wenig bekannte, doch faszinierende politische Stadtgeschichte.
Die Serie erhält in der Berliner Kapelle der Versöhnung eine besondere Resonanz, die auf dem Fundament
der Versöhnungskirche erbaut wurde, eines historischen Gebäudes im Todesstreifen der Berliner Mauer gelegen,
das 1985 vom SED-Regime gesprengt wurde und so das Schicksal von vielen Bukarester Kirchen teilt. 
Das Ganze Geschehen in Rumänien hat ja auch Bezüge/Parallelen zum Geschehen um die Sprengung
unserer Kirche 1985, das hat uns bewogen, nach ihrer Präsentation in Paris im letzten Jahr,
das Buch und die kleine excellente Fotoausstellung bei uns zu zeigen! 

Kapelle der Versöhnung in Zusammenarbeit mit Stiftung Berliner Mauer und rumänischem Kulturinstitut



20.06. 19.00 Uhr, Kapelle 
Lesung aus den Heiligen Schriften
„NACHBARSCHAFT“ 
Texte aus jüdischen, christlichen und muslimischen Quellen
von muttersprachlichen Lesenden jeweils in Hebräisch, Arabisch, Türkisch und Deutsch vorgetragen.
Dazwischen erklingt Musik von der orientalischen Ney-Flöte.

Der Abend wird vorbereitet von den evangelischen Gemeinden
Am Humboldthain und Versöhnung, 
der katholischen Gemeinde St. Sebastian,
sowie der jüdischen Reformgemeinde Beth Haskala(am Gesundbrunnen-Center).
Vertreter dieser Gemeinden arbeiten im interreligiösen Netzwerk am Gesundbrunnen zusammen.
Im Anschluss: Tee und Gespräche im Garten Niemandsland.

KONZERT zum Johannistag 

Chor und Orgel  Geistliche und Weltliche  A-capella
-Chormusik
aus Europa und barocke Orgelwerke und Improvisationen 
Projektchor s. O.
Einstudierung: Annette Diening; Kammerchor La voix mixte, Uta Schlegel
–Leitung Dr. Dietmar Hiller - ORGEL  Eintritt frei. Spenden erbeten

Anschließend lassen wir den Abend beim Johannisfeuer im "Garten Niemandsland" ausklingen.

16.06.+17.06. LANGER TAG DER STADTNATUR
Roggen auf dem „Todesstreifen“ 
und „Gemeinschaftsgarten im NiemandsLand“
Informationen und Gespräche
 16.06. 15:00 - 20:00 Uhr
Führung um 15.30 und 18.30 
17.06. 12:00 - 17:00 Uhr
Führung um 13.00 und 16.00 
Treffpunkt
FÜHRUNG am Eingang der Kapelle 
Stiftung Berliner Mauer und Lebenswissenschaftliche Fakultät
der Humboldt-Universität zu Berlin, Fachgebiet Acker und Pflanzenbau, 

Projekt der Evangelischen Versöhnungsgemeinde mit Michael Spengler / denkwerk 
„Metapher für die Kultivierung
des Geländes des Todesstreifens und seiner Aneignung durch die Versöhnungsgemeinde seit 1989“.
Es begann mit Lupinen, im Frühjahr 1990 durch Mitglieder der DDR-Bürgerbewegung ausgesät,
das Leben kehrte symbolisch in den Todesstreifen der Mauer zurück. 
Das Roggenfeld an der Kapelle
ist seit 2005 zu einem Symbol der Gedenklandschaft am ehemaligen Todesstreifen in der Bernauer Straße
geworden. 
Informationen zum Roggenfeld - und zum GARTEN im NIEMANDSLAND

24.06. 20.00 Uhr Konzert und Lesung zum Johannis Tag,
Pfarrer Thomas Jeutner, 
Konzert Annette Diening, Orgel

anschließend ab 21.00 Feuer zu Johanni
Chorkonzert im Garten NIEMANDSLAND

building Bridges, Gastauftritt des National Children’s Chorus USA

12.07. Sommerkonzerte  bis Oktober
GEDENKKONZERT zum MAUERBAU 
in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961

Orgelkonzert mit Ost-West Kontrasten,

Werke von : Bach Becker, Vierne, Elgar, Barbe, Muschel u. a.

LKMD Prof. Gunter Kennel - ORGEL Eintritt frei. Spenden erbeten


13.08. 10.30 Uhr, Gedenkgottesdienst 58. Jahrestag des Mauerbaus

Pfarrer Thomas Jeutner Liturgie;  Lesung  Christoph)

Schmidt-Krayer  (Zeitzeuge)

14.08. 18.00 Uhr, Kapele der Versöhnung
 Mutige Gewaltlosigkeit 
Einheit, Vergebung, Gewaltfreiheit:
Proteste gegen Pipeline-Bau in Gebieten indigener Sioux-Stämme / USA.
Delegierte hunderter Nationen trafen sich 2016 auf dem Stammesgebiet der Standing Rock Sioux,
(US-Bundesstaaten North/South Dakota). Friedlich widersetzten sie sich dem Bau einer Ölpipeline,
die durch das Gebiet der Wasserversorgung des Stammes führen sollte. 

Zu einer Gastveranstaltung mit Catherine Cadden und Jesse Wiens (USA)
Die Trainerinnen vom internationalen Zentrum für Gewaltfreie Kommunikation
berichten von den Aktionen am Standing Rock.

 

 

 

Einladung 
zu der von mir initiierten Bus-Rundreise 
zu Stationen meines Arbeitslebens
 von 1974 - 2018

die geschichte braucht exkursionen

Die Gescichte braucht Exkursionen, um sie zu entdecken. © Rainer Just

 

Orte und Iformationen zu den Ereignissen auf unserer Tour

Einladung 
zu der von mir initiierten Bus-Rundreise 
zu Stationen meines Arbeitslebens
 von 1974 - 2018

 

30.09. 10.00 Uhr,
 wir laden Sie herzlich ein in die Kapelle der Versöhnung, 
zum Erntedank-Gottesdienst.


In dieser festlichen Stunde verabschieden wir unseren langjährigen Mitarbeiter 
Rainer Just in den Ruhestand.

In den vier Jahrzehnten seines Dienstes auf Gemeinde- und Kirchenkreisebene hat er
das Weddinger Gemeinde-Geschehen an der Bernauer Straße, nicht nur erlebt und vielfach dokumentiert.


Rainer Just hat Kirche mitgestaltet, mit Rat und Tat und hohem Engagement. Vor und nach 1989 ist er einer großen Zahl von Menschen ein Freund und Vertrauter geworden.
Für die Gäste und Besucher unserer Gemeinde aus Ost und West war er als verlässlicher Mitarbeiter vor Ort
oft erster Ansprechpartner. 
Für die Lebensernte der vielen erfüllten Jahre 
wollen wir in dem Gottesdienst Dank sagen.



Im Anschluss laden wir ein zu 
Gespräch und Begegnung in den Garten „NiemandsLand“.

Es musiziert die Band „Klangfisch“ aus unserer Nachbargemeinde „Am Weinberg“. 



Eine filmische und fotografische DOKUMENTATION dieses Abschieds liegt vor.

 

Zum 01.10. 2018 ging ich in die Rente! 


 

2019            
Weltweiter Ausbruch des Coronavirus Sars Cov2

 

4. September 2019, 19.00 Uhr Präsentation des Projekts

Im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer 
Bernauer Str. 119, 13355 Berlin

Programm:
Begrüßung: Prof. Dr. Axel Klausmeier (Stiftung Berliner Mauer)
Grußwort und Einleitung 
zum Projekt: Dr. Wolfgang Krogel (Evangelisches Landeskirchenarchiv EKBO)

Grußwort: Herr Hopfenmüller (Stiftung Aufarbeitung)

Moderation: Pfarrer Thomas Jeutner (Versöhnungsgemeinde)
Präsentation von originalen Objekten und historischen Fotografien,
Vorführung von Film- und Videomaterial zwischen den in Gesprächsrunden.

Die Versöhnungsgemeinde mit der im Grenzstreifen 1985 gesprengten Versöhnungskirchen
ist wie keine andere durch die deutsche Teilung und die Berliner Mauer geprägt worden.
Ihre Geschichte ist auch untrennbar mit der Überwindung der geteilten Stadt und dem Ringen,
um eine würdige Erinnerung verbunden.

Seit den 1970er Jahren hat die Gemeinde ein Archiv mit Fotos, Filmen, Medien und Dokumenten aufgebaut,
das in einzigartiger Weise die Geschichte der Gemeinde und der Bernauer Straße vom Kriegsende 1945
bis zur Eröffnung der heutigen Gedenkstätte Berliner Mauer dokumentiert.
In einem gemeinsamen Projekt, gefördert von der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur,
sind diese Originalmaterialien nun digitalisiert und erschlossen worden.

In der Veranstaltung werden besondere Objekte des Archivs
und historische Foto- und Filmaufnahmen aus 70 Jahren Stadtgeschichte erstmals präsentiert.

 


Tipp: ...

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